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Markus Huemers Werk bewegt sich an den Schnittstellen unserer Wahrnehmung im digitalen Zeitalter. Der Dualismus von Realität und Abbild, der bis zur Moderne Gültigkeit besaß, ist durch die neuen Medien bis hin zur KI zu einem homogenen Wahrnehmungsraum verschmolzen. Fiktion und Wirklichkeit sind nicht mehr unterscheidbar, die Frage nach der Authentizität von Bildern stellt sich mehr denn je. Demgegenüber steht Huemers Malerei als „Kunst“ im besten Sinn. Als eine der ureigensten Reflexionsebenen des Menschen fordert sie jenen humanistischen Blick auf die Welt ein, dessen sukzessiven Verlust sie thematisiert.
Die Ausstellung umfasst ca. 80 Gemälde aus den vergangenen 25 Jahren, welche die wesentlichen Werkblöcke der Naturdarstellungen von Markus Huemer zusammenführen. Begleitet wird die Schau von einem Katalog, in dem dieser Aspekt im Schaffen des Künstlers erstmals in seiner Gesamtheit ausführlich dargestellt werden soll.
Über den Künstler geboren 1968 in Linz, Österreich, lebt und arbeitet in Berlin; Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung Kunstakademie, Düsseldorf; Fellowship, Kunsthochschule für Medien, Kunst- und Medienwissenschaften, Köln; Lehrauftrag an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt; Professur an der Akademie der Bildenden Künste Prag, Neue Medien I.
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Die Presseführung zur Ausstellung findet statt am
Dienstag, 12. Mai 2026, um 11 Uhr
in der Neuen Galerie Graz, Joanneumsviertel, 8010 Graz.
Im Rahmen der Presseführung stehen Ihnen der Künstler Markus Huemer sowie der Kurator der Ausstellung Peter Peer für Fragen und Interviews zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Ausstellung sowie erstes Bildmaterial finden Sie online unter: MARKUS HUEMER
Die Ausstellung ist Teil des Jahresschwerpunkts BLOOM im Universalmuseum Joanneum und Kunsthaus Graz, weitere Informationen finden Sie hier: museum-bloom.at
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Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter presse@museum-joanneum.at
Daniela Teuschler +43/664/8017 9214, daniela.teuschler@museum-joanneum.at
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