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Krieg bedeutet die Vernichtung von Menschenleben und Infrastruktur. Er führt zu individuellem Leid, das ganze Generationen prägt. Mangel und Not enden aber nicht mit Niederlegung der Waffen. In der Steiermark mussten dies Menschen zuletzt ab Mai 1945 erfahren: Durch den Krieg und die Gräueltaten des NS-Regimes hatte beinahe jede steirische Familie ihre Opfer zu beklagen. Viele standen vor dem Nichts. Das betraf insbesondere Flüchtlinge und Vertriebene, Heimkehrer und KZ-Überlebende, Waisen und Kranke, ältere Menschen sowie alleinstehende Frauen, die ihre unterernährten Kinder versorgen mussten.
Unter dem Titel Nach dem Krieg werden ihre Lebensrealitäten angedeutet und zugleich Bezüge zur Gegenwart hergestellt: Wie reagieren Gesellschaften auf Krisen? Welche Rolle spielt internationale Hilfe? Und was bedeutet Solidarität? Die Ausstellung stellt Eigeninitiativen wie das „Hamstern“, den „Tausch-“ und „Schleichhandel“ als Überlebensstrategien vor. Sie macht aber auch anschaulich, wie zentral internationale Hilfsprogramme in der kritischen Zeit vom Winter 1945/46 bis Anfang 1948 waren, um das Überleben zehntausender Menschen hierzulande zu sichern.
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Die Presseführung zur Ausstellung findet statt am
Mittwoch, dem 17. Juni 2026, um 11 Uhr
im Museum für Geschichte, Sackstraße 16, 8010 Graz
Vor Ort stehen Ihnen die Leiterin des Museums für Geschichte Bettina Habsburg-Lothringen und der Kurator Heribert Macher-Kroisenbrunner für Interviews und Fragen zur Verfügung.
Erstes Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie hier: NACH DEM KRIEG
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Wir bitten um Anmeldung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen
Daniela Teuschler +43/664/8017-9214, daniela.teuschler@museum-joanneum.at
Stephanie Liebmann +43/664/8017-9213, stephanie.liebmann@museum-joanneum.at
Eva Sappl +43/699/1780-9002, eva.sappl@museum-joanneum.at
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