wie es ist

Welten – Wandel – Perspektiven


Kuratiert von: Birgit Johler unter Mitarbeit und mit Beiträgen von Johannes Maier, Christiane Rainer (Volkskundemuseum), der Abteilung Besucher*innenservice des UMJ sowie Agnieszka Czejkowska mit dem Team Arbeitsbereich Bildungstheorie und Schulforschung der Uni Graz, Barbara Frischling, Nicole-Melanie Goll und Georg Hoffmann, Heimo Halbrainer, Eva Kreissl, Werner Michael Schwarz, Andreas Vormaier, Hans-Peter Weingand

Ausstellungsdesign: Benedikt Haid, Pretterhofer Arquitectos – Heidi Pretterhofer, MVD Austria mit Michael Rieper

Diese Ausstellung wurde im Rahmen der STEIERMARK SCHAU 2021 erstmals gezeigt und wird nun als Dauerausstellung laufend neu adaptiert.

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Über die Ausstellung:

Globalisierung, Klimaveränderung, Ressourcenverbrauch, Digitalisierung, Finanz- und Wirtschaftskrise, Demokratieverdrossenheit – damit sind nur einige Phänomene und Transformationen benannt, die unsere Gegenwart prägen und viele Menschen beunruhigen. Im Jahr 2020 hat die Covid-19-Pandemie unseren gesamten Alltag durchdrungen und radikal verändert, auch Anfang 2021 ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen.

 

Das Volkskundemuseum nimmt die Gegenwart mit ihren drängenden gesellschaftsrelevanten Themen und kulturellen Phänomenen zum Ausgangspunkt seiner Ausstellung. wie es ist. Welten - Wandel - Perspektiven beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Lebenswelten und Perspektiven der Menschen in Zeiten von Veränderung und sozialem Wandel. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in der Steiermark leben, arbeiten, sich hier aufhalten oder auf andere Art und Weise mit dem Land verbunden sind, in ihren Beziehungen zu ihren Umwelten. Was prägt und bewegt die Menschen? Womit identifizieren sie sich, wofür tragen sie Sorge, wie gestalten sie ihr Leben, ihre Umwelt und wie Gesellschaft? Wie verhalten sie sich zu Entwicklungen, die ihre gewohnte Lebensweise oder ihr Selbstverständnis beeinflussen? Und wie bewältigen sie Ungewissheit und Krisen im individuellen und gesellschaftlichen Alltag?

 

Doch ohne das Wissen um die Vergangenheit ist Gegenwart nicht zu verstehen. Die Ausstellung beleuchtet thematisch relevante Lebenswelten, Erfahrungen, Praktiken und Selbstbilder historischer Akteur*innen. Letztlich geht es auch um das Selbstverständnis und die Selbstbilder der Steiermark als eine heute wohlsituierte (mittel)europäische Region im Kontext des Globalen und in ihren Transformationen.

 

Die Ausstellung ist in vier große Ausstellungsmodule gegliedert („Die Farbe Steiermark“, „Uns geht es gut!?“, „Meine Welt, deine Welt und wie kommen wir zusammen?“, „Was wird sein?“). Jedes Modul funktioniert wie eine Ausstellung in der Ausstellung und kann unabhängig von den anderen Bereichen besucht werden. Zusammen ergeben sie eine vielschichtige und vielstimmige Perspektive darauf, wie es ist. Die Ausstellung nimmt auch das Gebäude, seine Geschichte, die historischen Räume und seine Relationen zur Außenwelt in den Blick. Der Trachtensaal, im Jahr 1938 von Museumsgründer Viktor Geramb (1884–1958) eröffnet, ist selbstverständlicher Teil des Museums und für Besucher*innen geöffnet. Er wird in naher Zukunft eine inhaltliche Aktualisierung erfahren, die Geramb als Sammler und Forscher berücksichtigt, und in einer eigenen Publikation vorgestellt.

Aus dem Programm

So 12.12.

13:00-14:00

Überblicksführung wie es ist

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Führung

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Sa 18.12.

13:00-14:00

Überblicksführung wie es ist

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> Volkskundemuseum

So 19.12.

13:00-14:00

Überblicksführung wie es ist

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> Volkskundemuseum

Sa 01.01.

13:00-14:00

Überblicksführung wie es ist

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So 02.01.

13:00-14:00

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Volkskundemuseum

Paulustorgasse 11-13a
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9810
volkskunde@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr

 

18. April 2022
6. Juni 2022
15. August 2022
26. Dezember 2022

24. bis 25. Dezember 2021
1. Jänner 2022
1. März 2022
24. bis 25. Dezember 2022