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Übergabe der Sammlung Lukesch

an das Brasilianische Nationalmuseum in Rio de Janeiro

09.03.-31.03.2020


 

Montag, 9. März um 12:30 Uhr

Studien- und Sammlungszentrum, Weinzöttlstraße 16, 8045 Graz


Zur Sammlungsübergabe

Viele Museen weltweit beschäftigt die Frage nach dem Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten. Die Steiermärkische Landesregierung nimmt sich dieses Themas nun aktiv an. Das Land Steiermark verfügt über eine Brasilien-Sammlung des steirischen Missionars Anton Lukesch und dessen Bruder Karl. Die sogenannte „Sammlung Lukesch“ besteht aus fast 200 Objekten wie Kultobjekten, Keramiken, Werkzeugen, Waffen und Schmuckgegenständen brasilianischer Ureinwohner des Amazonasgebietes. Diese umfassende Sammlung soll aus wissenschaftlichen und ethischen Gründen dem Nationalmuseum der Bundesuniversität von Rio de Janeiro überlassen werden. Das Museumsgebäude ist im Herbst 2018 einem Großbrand zum Opfer gefallen, bei dem ein großer Teil der rund 20 Millionen Exponate beschädigt oder vernichtet wurde. Das Land Steiermark ist über das Universalmuseum Joanneum weltweit die erste Institution, die das brasilianische Nationalmuseum nach der Brandkatastrophe durch die Übergabe von Originalobjekten unterstützt.

 

Beim Pressegespräch sind folgende Gesprächspartner anwesend:

 

- Christopher Drexler (Kulturlandesrat)

- José Antonio Marcondes (Brasilianischer Botschafter in Österreich)

- Alexander Kellner (Direktor des Nationalmuseums der Bundesuniversität von Rio de Janeiro)

- Wolfgang Muchitsch (wissenschaftlicher Direktor des Universalmuseums Joanneum)

Presseunterlagen

Bildmaterial

Die honorarfreie Veröffentlichung ist nur in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Sammlungsübergabe gestattet. Wir ersuchen Sie, die Fotografien vollständig und nicht in Ausschnitten wiederzugeben. Bitte betiteln Sie die Fotografien nach den beigestellten Angaben.

Pressekontakt

 

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