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Die Jagd ist weiblich

Diana und Aktäon


Jagdmuseum, Schloss Stainz, Schlossplatz 1, 8510 Stainz

 

Kuratiert von Karlheinz Wirnsberger mit Eva Kreissl

Presseführung: Termin folgt
Laufzeit: 01.07.-29.11.2020

 

Info Ausstellung: +43-3463/2772-16
Info Presse: +43-316/8017-9213 und DW -9211
presse@museum-joanneum.at


Zur Ausstellung

Die Jagd war und ist nicht das alleinige Betätigungsfeld der Männer. Forscht man in der Geschichte, so war die Jagd sehr wohl auch von Frauen geprägt. Diese Art des Zeitvertreibs war ein Mittel, sich aus den Zwängen des adeligen Gesellschaftslebens zu befreien, man konnte etwa lockerer mit Kleidungsvorschriften umgehen, „Frau“ war dabei. Die historische Entwicklung dieses Themas beginnt aber schon in der Urgeschichte, setzt sich in der Mythologie bei der Jagdgöttin Diana und dem von ihr verwunschenen Aktäon fort und zeigt uns anhand von ausgewählten Persönlichkeiten, wie sich die Jagd entwickelt hat. In der Gegenwart wird der Anteil von Frauen in der Jagd von Jahr zu Jahr höher. Wir gehen auch der Frage nach, ob und inwiefern Männer und Frauen aus verschiedenen Motiven der Jagd nachgehen oder ob es keinen Unterschied gibt.

 

Umrahmt wird diese Sonderausstellung vom Zyklus Diana und Aktäon des steirischen Künstlers Gerald Brettschuh. Aktuelle Entwicklungen und Diskussionen abseits von Hochsitz und Wildtierlebensräumen, das Reproduktionsverhalten von Wildtieren und die sich daraus ergebenden sozialen Konsequenzen in der Tierwelt runden das Thema ab.

Bildmaterial

Die honorarfreie Veröffentlichung ist nur in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung gestattet. Wir ersuchen Sie, die Fotografien vollständig und nicht in Ausschnitten wiederzugeben. Bitte betiteln Sie die Fotografien nach den beigestellten Angaben.

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Abbildungen


Damenfächer mit Eichelhäherfedern,
Damenfächer mit Eichelhäherfedern,

Fächerblätter aus Schildpatt, 19. Jhdt., Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner


Sujet-Die-Jagd-ist-weiblich.jpg (1.1 MB)

Damenfächer mit Eichelhäherfedern,
Damenfächer mit Eichelhäherfedern,

Fächerblätter aus Schildpatt, 19. Jhdt., Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner


Federfaecher.jpg (0.76 MB)

Pulverhorn, 18. Jhdt.,
Pulverhorn, 18. Jhdt.,

Horn, Messing, Holz, Diana mit den Nymphen im Bade und Acteon in einen Hirsch verwandelt, Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner


Pulverhorn-Diana-mit-Nymphen-Acteon-Hirsch .jpg (0.22 MB)

Radschlosstschinke, Teschen um 1650,
Radschlosstschinke, Teschen um 1650,

Achtkantlauf mit 87,5 cm Länge, Gesamtlänge von 114,5cm, im Waffenlexikon (Lampl/Mahrhold 1994) nachzulesen, wo die Tschinke als „besonders leicht gearbeitet und mit Vorliebe als Damengewehr auf Niederwild geführt“ beschrieben wurde, Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner


Radschlosstschinke.jpg (0.15 MB)

Steinschlossbüchse, ca.1690,
Steinschlossbüchse, ca.1690,

Kaliber 18,8 mm, Gesamtlänge 114 cm, Büchsenmacher: Carl Pischoff A. Horn, Seitenschloss: Diana mit den Nymphen im Bade und Acteon in einen Hirsch verwandelt, Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner


Steinschlossbuechse-Diana-mit-Nymphen-Acteon-Hirsch.jpg (0.48 MB)

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