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Katzenbaum

für die Kunst

13.03.-29.12.2019


Kuratiert von: Barbara Steiner

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Katzenbaum für die Kunst

Oliver Klimpel wurde vom Kunsthaus eingeladen, zentrale Bereiche des neuen Foyers und Eingangsbereichs zu gestalten. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design und hat für das Kunsthaus eine Reihe von Objekten und permanenten innenarchitektonischen Interventionen erarbeitet. Ein Katzenbaum für die Kunst ist der Name der zentralen Skulptur im Foyer. Anders als eine traditionelle Skulptur erlaubt diese das Ausstellen und Präsentieren im Eingangsbereich des Kunsthauses: ein vertikaler Raum, der von anderen Kunstwerken, Objekten, Geschichten und Installationen bewohnt wird.

Presseunterlagen

Bildmaterial

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Projekte 2019

Laura Wagner. Obelisks Expand Box
Karin Wintscher-Zinganel. Uniform-Multiform Expand Box
Oliver Klimpel. Lebendig im Kristall Expand Box

Laufzeit: 05.08.–14.10.2019

 

Lebendig im Kristall ist eine zweiteilige Ausstellung über die Kraft und Irrungen von Utopien und dem Nachhallen der Avantgarde des 20. Jahrhunderts in unsere Zeit hinein. Auf der von ihm geschaffenen Display-Skulptur bringt Klimpel Arbeiten aus Kunst und visueller Kultur zusammen, die gleichermaßen Modelle und Simulationen von Visionen für und von künstlerischen Vorstellungen einer Zukunft sind. Dabei spannt er über verschiedene historische Positionen einen Bogen von der „futuristischen“ Architektur des Kunsthauses zur Display-Architektur des Katzenbaums für die Kunst. Gerahmt werden die Ausstellungen durch „Sprüche für das Glashaus“ vom Schriftsteller Paul Scheerbart, die dieser für den Architekten des Pavillons der Werkbundausstellung in Köln 1914, Bruno Taut, geschrieben hatte.

Der erste von Klimpel kuratierte Teil konzentriert sich auf die Darstellung von gebauter Umgebung, der zweite unterstreicht soziale und gesellschaftliche Vorstellungen in der Ästhetik von Utopien.

Barbara Edlinger. Felder Expand Box

Laufzeit: 14.11.2019–19.01.2020

Talk/Führung: 29. November 2019, 15 Uhr

Kuratiert von Katia Huemer

 

Barbara Edlinger setzt sich seit vielen Jahren mit zeitgenössischem Schmuck sowie dessen Materialität und Zeichenhaftigkeit auseinander. Mit den ihr eigenen Methoden des Ausdehnens, „Verwalzens“ und Zusammenschiebens, die herkömmliche Juweliertechniken ergänzen und darüber hinausgehen, entstehen in Edlingers Galerie Transit in der Grazer Bürgergasse Konfigurationen, in denen die Künstlerin ebenso persönliche biografische Hintergründe wie Impulse von außen verarbeitet.
Für die Ausstellung am Katzenbaum für die Kunst widmet sich Barbara Edlinger einmal mehr ihrem „Sparring Partner“ im künstlerischen Prozess, dem Metall, und reflektiert dessen symbolische wie physikalische Eigenschaften. In dieser Auseinandersetzung fällt dem Begriff des Feldes eine besondere Bedeutung zu. In ihrer Installation aus übereinander geschichteten Kupferplatten, die gleichzeitig die Präsentationspodeste für ihre Schmuckstücke bilden, spielt Barbara Edlinger mit der Bedeutungsbandbreite des Begriffes. Dabei spannt sie einen weiten Bogen von soziologischen über physikalischen bis hin zu kulturhistorischen Aspekten, die dem Schmuck als solchem inhärent sind.

Pressekontakt

 

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