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Die Sklavinnen der Tugend

Damenorden aus dem alten Österreich

16.05.-31.10.2018


In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde

Kuratiert von: Hermann Dikowitsch, Helmut-Theobald Müller, Karl Peitler und Johann Stolzer

 

Presseführung: 16.05.2018, 11 Uhr
Eröffnung: 17.05.2018, 19 Uhr
Laufzeit: 18.05.–31.10.2018

 

Info Ausstellung: +43-664/8017-9522 
Info Presse: +43-316/8017-9213 und DW -9211
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Zur Ausstellung

Damenorden wurden für Frauen gestiftet und durften nur von Frauen getragen werden. In der Ausstellung Die Sklavinnen der Tugend werden die außergewöhnlichen und sehr seltenen Dekorationen der drei bedeutendsten Damenorden aus dem alten Österreich vorgestellt: des Sternkreuzordens, des Elisabeth-Ordens und des Ordens der Sklavinnen der Tugend. Der Sternkreuzorden wurde am 18. September 1668 von Kaiserin Eleonora, der dritten Gattin Kaiser Ferdinands III., zur Erinnerung an ein verlorenes und wiedergefundenes Reliquienkreuz für katholische adlige Damen zur Förderung der Andacht zum heiligen Kreuz, des tugendhaften Lebens und wohltätiger Handlungen gestiftet. Der Elisabeth-Orden wurde am 17. September 1898 durch Kaiser Franz Joseph I. als erster und einziger Damenverdienstorden Österreich-Ungarns zu Ehren der heiligen Elisabeth von Thüringen gestiftet. Gleichzeitig diente er dem Andenken an Kaiserin Elisabeth, die am 10. September 1898 in Genf ermordet wurde. Er konnte an alle Frauen, gleich welchen Standes oder welcher Religion, ob verheiratet oder ledig, als Belohnung für Verdienste verliehen werden. Auch der Orden der Sklavinnen der Tugend wurde von Kaiserin Eleonora gestiftet. Voraussetzung für die Aufnahme war ein tugendhafter und frommer Lebenswandel. Die Zahl der Adels-Damen war, Prinzessinnen ausgenommen, auf dreißig festgesetzt.

Ausstellungsvideo "Die Sklavinnen der Tugend"

Bildmaterial

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