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LICHT

20.04.-31.12.2017


Kuratiert von: Elisabeth Fiedler

 

Plex Noir / Ressource Licht

Eröffnung: 21. April 2017, 20 Uhr im Joanneumsviertel

Pressetermin: 20. April 2017, 11:30 Uhr 

 

Brigitte Kowanz

Eröffnung: 27. April 2017, 19 Uhr, Palais Herberstein, Sackstraße 16

Pressetermin: 27. April 2017

 

Info Projekt: +43-316/8017-9265

Info Presse: +43-316/8017-9213 und DW -9211

presse@museum-joanneum.at


Die Projekte

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark widmet sich 2017 dem Thema Licht. Dazu werden acht Künstler/innen bzw. Künstlergruppen jeweils ein Projekt in der Inneren Stadt von Graz umsetzen.


Das Künstlerkollektiv Plex Noir (D) erarbeitete für das Joanneumsviertel eine interaktive Licht- und Klanginstallation, deren Intention die Auseinandersetzung mit dem Hof des Joanneums als Ort städtischen Lebens ist. Im Innenstadtraum von Graz werden mehrere Arbeiten von Kunstschaffenden wie Atelier van Lieshout (NL), Atisuffix (IT), Manfred Erjautz (A), Werner Reiterer (A), Liddy Scheffknecht (A) und Johannes Vogl (D) zum Thema „Ressource Licht“ zu sehen sein.

Für den Eingangsbereich des Museums im Palais Herberstein entwickelt Brigitte Kowanz (A) eine spezifische permanente Arbeit, die das Entree optisch öffnet und entsprechend erfahrbar macht.

Plex Noir / Ressource Licht

Nach den erfolgreichen Lichtarbeiten im öffentlichen Raum in Graz im Jahr 2015 wird vom Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark auf Initiative von Kulturlandesrat Christian Buchmann, dem Thema Licht auch im Jahr 2017 ein Schwerpunkt gewidmet: Das Künstlerkollektiv Plex Noir erarbeitete für das Joanneumsviertel eine interaktive Licht- und Klanginstallation, deren Intention die Auseinandersetzung mit dem Hof des Joanneums als Ort städtischen Lebens ist. Passantinnen und Passanten beeinflussen die Projektion direkt und indirekt, wobei sich die klangliche und visuelle Umsetzung an physikalischen und biologischen Phänomenen orientiert und computergestützt generiert wird. Die Projektionen werden über die Mobiltelefone der Besucher/innen beeinflusst, indem einerseits die Funkstrahlen der Geräte aufgenommen und wiedergegeben werden, andererseits über ein einfaches Interface direkt Einfluss auf die Installation genommen werden kann.

 

Im Innenstadtraum von Graz werden mehrere Arbeiten von Kunstschaffenden wie Werner Reiterer, Manfred Erjautz und Liddy Scheffknecht zum Thema Ressource Licht zu sehen sein. Dabei wird die Entwicklungsgeschichte urbaner Lichterschließung ebenso berücksichtigt wie die Offenlegung und Bewusstwerdung unterschiedlicher Geschwindigkeiten von Licht und Schall oder die wechselseitige Beeinflussung von Raum und Zeit. Der Irritationsfaktor von Schatten als „Nicht-Licht“ wird ebenso thematisiert, wie spezifische Orte durch sich selbst aufladende Leuchtfarben markiert werden sollen. Das Thema einer 24-stündigen Arbeitswelt, in der Licht ständiger Begleiter ist, wird aufgenommen, das Phänomen des Übergangs von Wachheit zu Schlaf bewusst erfahrbar. Zur Schärfung der Wahrnehmung soll der ständig sich farblich verändernde Himmel mittels einer Farbskala „kontrolliert“ bzw. gezielter erfahrbar werden.

Brigitte Kowanz

Die Untersuchung von Raum, Licht und Sprache steht im Mittelpunkt der Arbeit der international renommierten österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz, die gemeinsam mit Erwin Wurm Österreichs Repräsentantin bei der Biennale von Venedig 2017 sein wird. Für den Eingangsbereich des Museums im Palais Herberstein entwickelt Kowanz eine spezifische Arbeit, die das Entree optisch öffnet und entsprechend erfahrbar macht. Das subtile und zugleich einprägsame Werk widerspiegelt die Auseinandersetzung der Künstlerin mit dieser kunsthistorisch und historisch bedeutenden Architektur.

Bildmaterial

 

Die honorarfreie Veröffentlichung ist nur in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Projekt gestattet. Wir ersuchen Sie, die Fotografien vollständig und nicht in Ausschnitten wiederzugeben. Bitte betiteln Sie die Fotografien nach den beigestellten Angaben.