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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing > Entdecken > Patenschaft für Museumsobjekte > Schlittschuhe
Bereits aus vorgeschichtlicher Zeit existieren Hinweise auf die Fortbewegung auf Eis. Zu dieser Zeit dienten Knochenstücke, die mit Tiersehnen an den Füßen befestigt wurden, als Schlittschuhe. Die ersten Schlittschuhe mit Stahlschienen, die in Holzsohlen fixiert und mit Kreuzriemen am Schuh befestigt wurden, stammen aus Holland und wurden etwa im Jahr 1250 erstmals verwendet. Diese frühen Schlittschuhe dienten vor allem dem Geradeausfahren, man tauchte mit Stöcken an und nutzte sie, um im Winter landwirtschaftliche Produkte auf den zugefrorenen Flüssen und Grachten zu den Märkten in benachbarten Ortschaften zu transportieren. Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich das Eislaufen zu einer Freizeitaktivität und einem Sport. Für die Nutzung war jedoch eine stabilere Verbindung zwischen dem Gerät und dem Fuß erforderlich. Dies wurde zunächst durch Seitenklammern oder Schraubbefestigungen der Kufen am Schuh erreicht. Je nach Verwendungszweck entstanden unterschiedliche Kufenarten: Der Figurenlauf erforderte eher runde Kufen, während für den Schnelllauf längere, gerade Kufen bevorzugt wurden.
Inv. Nr. 22691
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