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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing > Entdecken > Patenschaft für Museumsobjekte > Schabkluppe
Nicht nur die große handwerkliche Fertigkeit des Dachdeckers, auch die Qualität des Strohs und dessen Aufbereitung sind für eine lange Haltbarkeit eines Strohdaches wesentlich. Das Strohdach verlangte langes, glattes Roggenstroh, das in feste Schaben zusammengeschnürt werden musste. Dafür muss das Stroh genau ausgerichtet und von Fremdpflanzen und geknickten Halmen befreit werden, da diese sonst leicht verfaulen und das Strohdach beschädigen würden. Dazu verwendet man spezielle Werkzeuge zum Reinigen und Glätten, meistens in Form eines großen Holzkammes, dem sog. Schabrechen. Um die Halme dabei zusammenzuhalten, nutzte man eine wie hier gezeigte oder ähnlich gebaute Schabkluppe.
Hier wurde eine natürlich gewachsene Holzgabelung so zurechtgeschnitzt, dass in den Bogen ein beweglicher Klemmhebel eingesetzt werden konnte, der das Halmbündel fixierte.
Inv. Nr. 6177
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