Universalmuseum Joanneum GmbH

Von den Comedian Harmonists bis „Live is Life“

 

Pop ist ein Phänomen der Masse. Doch welche Musik gefiel der breiten Masse, welche entstand aus ihr? Die Ausstellung POP 1900–2000 im Museum für Geschichte am Universalmuseum Joanneum zeigt ein Panorama steirischer Musikkultur eines Jahrhunderts – von den frühen Popstars zu Beginn des 20. Jahrhunderts über Jugendkultur und Festivals bis zu steirischen Musikexporten auf den Bühnen der Welt. Zu sehen ab 15. März 2019.

Branko Lenart, „Steirisches Woodstock“ am Gelände von Schloss Poppendorf, 1971,

Branko Lenart, „Steirisches Woodstock“ am Gelände von Schloss Poppendorf, 1971, Privatsammlung Branko Lenart

Wer waren die steirischen „Popstars“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Was haben die Comedian Harmonists mit der Steiermark zu tun? Welche Musikgruppe aus Gradenberg deklassierte in der österreichischen Hitparade einst sogar Elvis Presley? Und: Was war die steirische Antwort auf Woodstock? POP 1900–2000 nimmt sich populäre Musik in der Steiermark im 20. Jahrhundert zum Thema. Im Fokus stehen dabei steirische Protagonistinnen und Protagonisten sowie Bands, deren Musik und die Orte, an denen sie aufgeführt und gehört wurde, deren Lebensstile und -welten, beleuchtet im Wechselspiel und Kontext einer (steirischen) Zeit- und Mediengeschichte sowie Alltagskultur. Die Ausstellung gibt damit Einblicke in das steirische Musikschaffen im Bereich der U-Musik, sie schafft Brücken zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen, legt den Fokus auch auf weniger Bekanntes oder mitunter Vergessenes und berührt ein ganzes Ensemble oft nicht eindeutig abgrenzbarer Musikgenres und -gattungen. Erzählt wird dies anhand einer Vielzahl an Fotografien, Film- und Videoaufnahmen, anhand von technischen Geräten bzw. medienhistorischen Artefakten, anhand der Musik und mithilfe der Menschen, die sie „gemacht“ haben.

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POP 1900–2000. Populäre Musik in der Steiermark
Museum für Geschichte, Sackstraße 16, 8010 Graz
15.03.–26.01.2020
www.museumfürgeschichte.at

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zum Download finden Sie unter: POP 1900–2000