Universalmuseum Joanneum GmbH

Skulpturen zwischen Europa und Afrika im „Offenen Haus“

 

YARUYA. Der Bildhauer Samson Ogiamien zwischen

afrikanischer Tradition und europäischer Realität

Kunsthaus Graz, Offenes Haus, Space05, Lendkai 1, 8020 Graz

 

Presserundgang: 04.05.2016, 18 Uhr

Ausstellungseröffnung: 04.05.2016, 19 Uhr

Gespräch und Performance: 04.05.2016 (im Anschluss an die Eröffnung)

Laufzeit: 05.05.—02.06.2016

Kuratiert von Günther Holler-Schuster

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie unter folgendem Link: Yaruya

Samson Ogiamien, "Sofia", 2015,

Foto: Samson Ogiamien

Samson Ogiamien, der 1970 in Benin City (Nigeria) geboren wurde, ist von der Kultur seiner afrikanischen Heimat ebenso geprägt wie von der europäischen Tradition der Moderne. Familiär bedingt, gehört er dem mythischen Herrscherhaus der Ogiamiens und der Gilde der königlichen Bronzegießer an. Seine Ausbildung in Benin City und Graz bindet ihn sowohl in eine afrikanische Tradition als auch in die westliche Realität ein. Ogiamiens Fokus liegt auf skulpturalen Werken, das prozessorientierte, performative Arbeiten bestimmt seinen Kunstbegriff. Thematisch beziehen sich seine Werke auf die postkoloniale Situation im Allgemeinen sowie auf die eigene Position im Speziellen. In der Ausstellung YARUYA im Kunsthaus Graz fokussiert Ogiamien auf die Erinnerungskultur seiner Heimat: Im Königreich Benin existiert die Tradition, Metallbüsten von Verstorbenen zu fertigen, um diese in Erinnerung zu behalten. Ogiamien greift diese Praxis auf und modellierte Köpfe von afrikanischen Migrantinnen und Migranten, die in den letzten Jahren in Graz gestorben sind. Seine Arbeiten können als Symbiose von scheinbar höchst unterschiedlichen Kulturen gesehen werden. Der Presserundgang zur Ausstellung findet statt

 

am 04. Mai, um 18 Uhr,

im Space05, Lendkai 1, 8020 Graz.

 

Im Anschluss stehen der Künstler Samson Ogiamien und der Kurator Günther Holler-Schuster sehr gerne für weitere Fragen und Interviews zur Verfügung.

 

Im Anschluss an die Eröffnung, die mit einer Performance des Edo Cultural Art Forums stattfindet, sprechen Princess Florence Ogiamien (Priesterin und Koordinatorin des Women's Shrine in Ogiamien Palace sowie die persönliche spirituelle, traditionelle Beraterin des Oba im Königreich Benin), Emmanuel Ikponmwosa Inneh (königlicher Bronzegießer im Königreich Benin), Armin W. Nimra-Ruckerbauer (Präsident der Bildenden KünstlerInnen Österreichs, LV Steiermark) und Kurator Günther Holler-Schuster über die Fragestellungen der Ausstellung.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und sind bei Rückfragen jederzeit sehr gerne für Sie da!

 

Herzliche Grüße

Anna Fras