Universalmuseum Joanneum GmbH

Neues Science Center im Grazer Joanneumsviertel eröffnet

 

Das Eröffnungswochenende war ein voller Erfolg, denn am 19. und 20. Oktober strömten über 1.000 Menschen ins Grazer Joanneumsviertel, um das neue CoSA – Center of Science Activities zu besuchen. Auf 1.200 m2 und in 13 Bereichen heißt es für alle Interessierten ab 12 Jahren „Anfassen erwünscht statt Berühren verboten“. Nach einer 4-jährigen Planungsphase und fast 7 Monaten Aufbauzeit präsentiert sich das CoSA nun im 1. Obergeschoss des Naturkundemuseums. Es soll Jugendlichen sowie Erwachsenen Naturwissenschaften und Technik durch Storytelling auf spielerische, spannende und außergewöhnliche Art vermitteln. In Graz erstmals und weltweit einmalig wird dabei Wissen auf 250 m² mittels Augmented Reality und Gamification erfahrbar.

Gruppenfoto mit Politik,

Gruppenfoto mit Politik, v. l. n. r.: Wolfgang Muchitsch (wissenschaftlicher Direktor, UMJ), Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, Kulturlandesrat Christopher Drexler, Alexia Getzinger (kaufmännische Direktorin, UMJ), Kulturstadtrat Günter Riegler, Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner und Jörg Ehtreiber (Intendant und Geschäftsführer, FRida & freD), Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

„Unzählige Stunden an Ideenfindung, Planung, Gestaltung und Umsetzung haben die beiden Teams des FRida & freD und Universalmuseums Joanneum in dieses einzigartige Projekt investiert. Das neu errichtete Science Center ergänzt das Universalmuseum Joanneum um einen Ort, an dem Wissen erlebbar und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar wird. Ganz im Sinne der Idee unseres visionären Stifters Erzherzog Johann wollen wir auch im 21. Jahrhundert junge Menschen für Naturwissenschaft und Technik begeistern, ihren Forschergeist wecken und die Talente der Zukunft fördern“, so Wolfgang Muchitsch und Alexia Getzinger, Geschäftsführung des Universalmuseums Joanneum. Vor allem für den Projektleiter Jörg Ehtreiber war die Eröffnung ein sehr erfreulicher Tag: „Für mich erfüllt sich ein kleiner ,Traumʻ, der bereits seit meiner Studienzeit in meinem Kopf herumgeistert: ein Science Center in Graz. CoSA wird viele Menschen, vor allem Jugendliche, für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Als Intendant des Grazer Kindermuseums FRida & freD freut es mich besonders, dass wir ein tolles Angebot für junge Menschen ab 12 Jahren schaffen konnten, das nahtlos an das Kindermuseum anknüpft.“


Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Viele Beteiligte – ein Ziel: Freude am Forschen

Ermöglicht wurde dieses 19. Angebot des Joanneums durch die Unterstützung vieler Förderer wie Land Steiermark, Stadt Graz, Klaus Tschira Stiftung und der Gründungspartner IV Steiermark und WKO Steiermark sowie auch unzähliger Sponsoren und Unterstützer wie AVL List, Bundeskanzleramt, Energie Steiermark, Gesundheitsfonds Steiermark, Graz Tourismus, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Steiermark, Magna International, Mayr-Melnhof Holz, SFL Engineering und Stölzle-Oberglas. „Museen sind der natürliche Treffpunkt von Kultur und Wissenschaft. Genau dieser Gedanke findet sich durch die Errichtung eines Science Centers hier im Joanneumsviertel wieder. Gleichzeitig ist es ein exzellentes Beispiel für die Zusammenarbeit von Stadt Graz und Land Steiermark“, so Kulturlandesrat Christopher Drexler bei der Eröffnung. Auch Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich begeistert: „Es ist schön zu sehen, dass durch die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kultur so ein tolles Projekt realisiert werden konnte. Das CoSA fördert die Freude am Forschen und stellt das bis jetzt fehlende Bindeglied zwischen Kindermuseum und Hochschulen bzw. Wirtschaftsbetrieben dar.“


Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Hands-on und aktiv werden in 13 Bereichen

Die Besucher/innen stöbern mit Leichtigkeit im „Kabinett des Wissens“ (CoSA_Wissen), im CoSA_Mensch tauchen sie in die Welt der medizinischen Forschung ein. Im Bereich CoSA_Technik kann man in die Rolle von Entwicklerinnen und Entwicklern schlüpfen und ein fantastisches Fortbewegungsmittel entwerfen. Im Raum CoSA_Energie lassen sich die Jugendlichen auf ein Spiel rund um das Thema Nachhaltigkeit ein. Im Workshop werden die Besucher/innen unter Anleitung unterschiedliche naturwissenschaftliche und technische Aufgabenstellungen lösen. Der Bereich CoSA_DIY (Do it yourself) ermöglicht es, eigene Ideen umzusetzen. So kann es gelingen, Menschen für Handwerk, Technik und Wissenschaft zu begeistern. Die CoSA_Community lädt nicht nur zum Verweilen, Vernetzen, Brainstormen oder Chillen ein, sondern stellt Bezüge zu Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und Universitäten her. Gäste präsentieren hier ihre Ideen, Schüler/innen schreiben ihre vorwissenschaftlichen Arbeiten. In „Weltall & Tiefsee“ (CoSA_Visionen) kann man eine passive Reise ins Unbekannte – hoch hinaus ins Weltall und tief hinunter in die Tiefsee – erleben, in unbekannte Welten vordringen und dabei zu träumen und visionieren beginnen. Ein Sonderausstellungsbereich (CoSA_Plus) zeigt Umsetzungsbeispiele und Ergebnisse aus Wissenschaft, Forschung und Technologie. In CoSA_Show setzt schauspielerisch geschultes Personal thematisch passende Experimente mit Show-Charakter spektakulär in Szene und legt dabei großen Wert auf Partizipation. Weiters sind 250 m² der Ausstellungsfläche unter dem Titel CoSA_A(R)dventure dem spannenden Thema des „Augmented-Reality-Storytellings“ gewidmet. Wissensvermittlung passiert hier durch Erweiterung der Realität mit dem Einsatz von AR-Brillen und zeigt einen völlig neuen und reizvollen Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Themen, der für die Zielgruppe der Jugendlichen besonders attraktiv ist. Im daran angeschlossenen CoSA_Coding-Bereich haben junge Programmierer/innen die Möglichkeit, ihr Wissen anzuwenden und auch weiterzugeben. Der „Escape Room“ (CoSA_Escape) im historischen Schaubergwerk beschäftigt sich mit Ressourcen, die in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft von Bedeutung sind.

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CoSA – Center of Science Activities
Dienstag–Sonntag, 10–17 Uhr
Joanneumsviertel, 8010 Graz
www.cosagraz.at

Ausführliche Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie online unter: CoSA

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