Universalmuseum Joanneum GmbH

Neue Medien in der Kunst

 

medienblock-richard-kriesche
Presserundgang: 02. Juni 2016, 10:30 Uhr
Eröffnung: 02. Juni 2016, 19 Uhr
Laufzeit: 03.06.–02.10.2016

 

Im Rahmen von Colors of Cooperation | Ecsite Annual Conference, 7.–11. Juni 2016

 

Weitere Informationen sowie erstes Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie unter folgendem Link: medienblock-richard-kriesche

Richard Kriesche, Projekt „aesthetik des kapitals“ nr 3. „blood & tears“, 2010,

Richard Kriesche, Projekt „aesthetik des kapitals“ nr 3. „blood & tears“, 2010, Credit: ars electronica, linz; voest alpine, linz; knapp ag, hart bei graz. Fotocredit: richard kriesche

Ab 03. Juni zeigt die Ausstellung medienblock-richard-kriesche in der Neuen Galerie Graz die künstlerische Entwicklung des international erfolgreichen Künstlers, welche in den Zeitraum von 1964 bis heute fällt. Selten zuvor waren sowohl innerhalb der Kunst als auch im allgemeinen soziopolitischen Weltgeschehen derartig grundlegende Entwicklungen feststellbar wie in diesem Zeitraum. Performative Strömungen wie Fluxus, Happening, Performance, Aktionismus und Konzeptkunst sowie Medienkunst waren die diesbezüglichen internationalen Manifestationen im Bereich der Kunst. Neben medienblock-richard-kriesche werden jene Strömungen gezeigt, auf denen Kriesches Kunst basiert und in deren Kontext sie rezipierbar ist. Der Presserundgang zur Ausstellung findet statt

 

am 02. Juni, um 10:30 Uhr,

in der Neuen Galerie Graz, Joanneumsviertel, 8010 Graz.

 

Künstler Richard Kriesche und Kurator Günther Holler-Schuster stehen im Rahmen des Termins gerne für Gespräche und Interviews zur Verfügung.

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In einer weiteren Ausstellung mit dem Titel Aus der Sammlung. Bild, Realität und Forschung werden die radikal neuen Gebiete, die sich der Kunst zwischen 1960 und 1980 erschlossen, beleuchtet. Bildende Künstler/innen wandten sich den neuen Medien der Bilderzeugung – Computer, Fernsehen und Video – zu und der technologische Fortschritt wurde zur inhaltlichen Voraussetzung, um Kunst nicht mehr im symbolischen Verständnis zu sehen, sondern sie als in und mit der Realität agierend zu definieren. Medienrealität und tatsächliche Wirklichkeit wurden so zu einer neuen, bestimmenden Bewusstseinsebene. Die Neue Galerie Graz war in dieser Zeit mit den trigon-Ausstellungen und den Internationalen Malerwochen in Österreich einer der Brennpunkte dieser Avantgarden. Entsprechend fanden deren Werke Eingang in die Sammlung, sodass nunmehr ein Parcours mit einigen Pionierinnen und Pionieren dieser Entwicklungen geboten werden kann.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Herzliche Grüße

Christoph Pelzl und Anna Fras