Universalmuseum Joanneum GmbH

Museum für Geschichte für innovative Ausstellungen nominiert

 

Das Museum für Geschichte wurde für den European Museum of the Year Award 2020 nominiert, der zwischen 29. April und 2. Mai 2020 bei einer Veranstaltung in Cardiff, Wales, verliehen wird. Der Preis wird seit 1977 vom Europäischen Museumsforum vergeben und zeichnet Museen aus, die neue Wege gehen und innovative Ausstellungen entwickeln. Heuer sind 60 Museum nominiert, u. a. das Royal Museum of Central Africa (Tervuren, Belgien), das Deutsche Spionagemuseum (Berlin, Deutschland), das Museum of Warsaw (Warschau, Polen) oder das Anne Frank House (Amsterdam, Niederlande). Unter den bisherigen Gewinnern finden sich auch das Guggenheim Museum Bilbao (2002), das Victoria and Albert Museum, London (2003) und das Rijksmuseum Amsterdam (2015). Das einzige bislang ausgezeichnete österreichische Museum ist das Salzburg Museum (2009).


Foto: Paul Ott

„Als wir begonnen haben, über die Erneuerung unseres Museums nachzudenken, ist rasch klar geworden, dass es nicht nur um eine inhaltliche Neuprofilierung gehen kann, sondern dass es eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Frage braucht, wie Landesgeschichte und Landeskunde im beginnenden 21. Jahrhundert in einer zeitgemäßen Sprache und Ästhetik vermittelt werden können, um Menschen von heute mit Themen der Welt von gestern überhaupt zu erreichen. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit INNOCAD, einem in Graz ansässigen und international gefragten Architekturbüro, hat sich dabei als Glücksfall erwiesen“, freut sich Bettina Habsburg-Lothringen, Leiterin des Museums für Geschichte.

 

Die Auszeichnung EMYA

Der European Museum of the Year Award (EMYA) zeichnet Museen aus, die unmittelbar dazu beitragen, das Publikum in neuer Weise anzusprechen und etwa mit einer einzigartigen Atmosphäre, einer fantasievollen Interpretation oder Präsentation zu überraschen. Ebenso wichtig ist die Vermittlung von Inhalten durch kreative Ansätze, um eine Befassung mit den gezeigten Inhalten und den Austausch darüber zu fördern. Bisherige Gewinner waren sowohl große als auch kleine Museen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie durch Lösungen jenseits der Konvention Inspiration für die Museumsschaffenden Europas sein können. Die internationale Jury setzt sich aus Museumsexpertinnen und -experten aus Finnland, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Russland, Schweden, der Schweiz, Slowenien und Spanien zusammen.


Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Das neu gestaltete Museum für Geschichte

Seit 2017 präsentiert das Museum für Geschichte die Kulturhistorische Sammlung sowie die Multimedialen Sammlungen des Universalmuseums Joanneum in der Grazer Innenstadt. Ziel ist es, die steirische Geschichte durch eine zeitgemäße Sprache und Ästhetik attraktiv, zugänglich und gut verständlich zu vermitteln. Die neuen Dauerausstellungen 100 x Steiermark, Schaudepot. Foto Film Ton und Gesammelte Geschichte. Schaudepot wurden vom Grazer Architekturbüro INNOCAD gestaltet und gewannen bereits mehrere internationale Designpreise, darunter den ABB LEAF AWARD 2018 oder den BIG SEE Tourism Award 2019.

 

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Museum für Geschichte
Sackstraße 16, 8010 Graz
www.museumfürgeschichte.at

 

Bildmaterial finden Sie unter: Museum für Geschichte

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Anna Fras
+43/664/8017-9211, anna.fras@museum-joanneum.at
Julia Aichholzer
+43/664/8017-9213, julia.aichholzer@museum-joanneum.at