Universalmuseum Joanneum GmbH

„Kunst-Voyeurismus“: Kostbare Sammlungsobjekte aus dem Joanneum im öffentlichen Raum

 

Bildmaterial zur Kampagne finden Sie unter folgendem Link:

WIR HABEN DAS ORIGINAL

Das Universalmuseum Joanneum geht neue Wege in der Außenwerbung: In Zusammenarbeit mit den Street-Art- und Analog-Designern von Das Voyeur gewährt man der Öffentlichkeit einmalige Einblicke in die Sammlungsbestände und unterstreicht mit der ersten „Siebdruck-Galerie“ in der Grazer Pfauengartengarage die „Aura des Originals“. Neben der Anregung, inhaltlich spannende sowie wertvolle Objekte „in echt“ zu erleben, liegt eine Besonderheit der Kampagne im Druckverfahren: Das Voyeur übertrug die Motive im Siebdruckverfahren direkt auf die Betonwände. Diese handwerklich spezielle Art der Wandgestaltung ist sehr selten.

Siebdruck des "Strettweger Kultwagen" aus dem Archäologiemuseum,

Siebdruck des "Strettweger Kultwagens", Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Branding des öffentlichen Raums mit Siebdruck

Die insgesamt 15 Siebdrucke zeigen Schätze aus den joanneischen Sammlungen, wie etwa den Strettweger Kultwagen aus dem Archäologiemuseum, die Admonter Madonna aus der Alten Galerie oder den Pferdeharnisch aus dem Landeszeughaus. Das Voyeur, das sich auf analoge Reproduktionstechniken spezialisiert hat, experimentierte hier erstmals mit dem Siebdruckverfahren auf Beton. Die Künstler freuen sich über das Ergebnis: „Wir versuchen ständig verschiedene Arbeitsweisen weiterzuentwickeln und neu zu kombinieren. Diese Aufgabe war auch für uns eine Herausforderung und wir freuen uns, dass es gelungen ist, die Tiefgarage in eine Galerie zu verwandeln.“

 

Die Graziella kehrt wieder „nach Hause“ zurück

Ein gezeigtes Objekt ist schon besonders lang mit dem Pfauengarten verbunden: Die sogenannte Graziella, eine Frauenfigur aus Keramik, die aus dem ersten Drittel des 4. Jahrtausend vor Christus stammt. Sie wurde bei archäologischen Grabungen im Zuge der Errichtung der Tiefgarage im Jahr 2003 im südlichen Bereich des Pfauengartens gefunden. „In echt“ ist sie in der Dauerausstellung des Archäologiemuseums in Schloss Eggenberg zu sehen.

 

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen bei Rückfragen sehr gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße

Anna Fras