Universalmuseum Joanneum GmbH

Einladung zur Pressekonferenz | Themenausstellung "Damage Control"

 

Zeitplan für die Pressekonferenzen mit Ausstellungsrundgang:

13. November 2014, 10:30 Uhr, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz

13. November 2014, 11:30 Uhr, BRUSEUM, Joanneumsviertel, 8010 Graz

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie unter folgenden Links:Damage Control (Kunsthaus)und Damage Control (BRUSEUM)

Günter Brus, "Der helle Wahnsinn", 1968, Foto: Henning Wolters Fotografie, 120 x 90 cm, Courtesy Galerie Kunst & Handel

Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts ist ein gesteigertes Interesse am Begriff der Zerstörung zu erkennen, das sich in den Medien Film, Fotografie, Malerei oder auch in neuen Strömungen wie der Body Art manifestierte. Zwei Ausstellungen im Kunsthaus Graz und im BRUSEUM (Neue Galerie Graz) mit dem gemeinsamen Titel Damage Control widmen sich diesem Phänomen in der bildenden Kunst.

 

Die Pressekonferenzen mit anschließendem Ausstellungsrundgang finden am

 

Donnerstag, 13. November 2014,

um 10:30 Uhr im Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz

 

und

 

um 11:30 Uhr im BRUSEUM, Joanneumsviertel, 8010 Graz

 

statt.
Kurator Russel Ferguson (Professor, Department of Art, University of California, Los Angeles), Kuratorin Katrin Bucher (Kunsthaus Graz) und Kurator Roman Grabner (BRUSEUM) stehen im Anschluss an die beiden Rundgänge für Fragen zur Verfügung.

Arnold Odermatt, "Buochs", 1965, © Urs Odermatt, Windisch, Switzerland; Courtesy Galerie Springer Berlin, © Bildrecht, Wien 2014

Mit der Ausstellung Damage Control. Art and Destruction Since 1950 wird das Thema der Zerstörung in der Kunst erstmals historisch untersucht. Die teilweise aus der Sammlung des Hirshhorn Museum kommende Ausstellung vereint wegweisende, international bedeutende Arbeiten. Sie zeigt eine Entwicklung auf, die - über die Kunst hinausgehend - die Geschichte des letzten Jahrhunderts nachzeichnet, grundsätzlich verstehen lässt und auch heutige Ängste vor den Bedrohungen durch Terrorismus und Naturkatastrophen oder anderen Desastern - real oder imaginiert - berührt.

 

Teilnehmende Künstler/innen: Ai Weiwei, John Baldessari, Thomas Demand, Yves Klein, Gordon Matta-Clark, Gustav Metzger, Yoko Ono, Pipilotti Rist, Ed Ruscha, Thomas Ruff, Jean Tinguely, Jeff Wall, Andy Warhol, Christopher Wool u. a.

Schon ab den 1950er-Jahren wird das Thema der Zerstörung auch in der Body Art zum Thema: Künstlerinnen und Künstler setzten ihren eigenen Körper als skulpturales Material ein. Innerhalb weniger Jahre führte diese Entwicklung zur Dekonstruktion und Destruktion dieses neuen skulpturalen Materials und damit zur Selbstverletzung als künstlerischen Akt. Die Ausstellung Damage Control. Body Art and Destruction 1968-1972 im BRUSEUM beschäftigt sich mit genau diesem Aspekt und bietet auch die Gelegenheit, die späten Aktionen von Günter Brus im internationalen Kontext zu verorten und damit zu überprüfen, ob er wirklich der erste war, der seinen Körper im Rahmen einer Performance verletzte und damit als "Begründer der Body Art" gelten kann, als der er immer wieder bezeichnet wird.


Teilnehmende Künstler/innen: Vito Acconci, Günter Brus, Chris Burden, Terry Fox, Stephen Laub, Barry LeVa, Dennis Oppenheim, Gina Pane, VALIE EXPORT u. a.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und stehen für Fragen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße

Christoph Pelzl und Anna Fras