Universalmuseum Joanneum GmbH

Einladung zur Pressekonferenz | Norbert Nestler in der Neuen Galerie Graz

 

Kunsthaus Graz, Space04, Lendkai 1, 8020 Graz
26. September 2014, 10 Uhr
Eine Produktion mit dem ORF musikprotokoll & Kunsthaus Graz in Kooperation mit dem steirischen herbst. Im Rahmen von ECAS – Networking Tomorrow’s Art For An Unknown Future, Gewinnerprojekt des ECAS Call 2012, working period 2 „Bridging“.

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie unter folgendem Link: The Enclave

 

In Kooperation mit dem steirischen herbst 2014 präsentieren das ORF musikprotokoll und das Kunsthaus Graz das Werk The Enclave von Richard Mosse, das erstmals in Österreich zu sehen ist. Die Videoinstallation zeigt den Blick des irischen Künstlers auf den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Pressekonferenz im Rahmen des Rundgangs des steirischen herbst findet am

 

Freitag, dem 26. September, um 10 Uhr

im Foyer des Kunsthaus Graz

 

statt. Bei der Pressekonferenz stehen Elke Tschaikner (Leiterin Ö1-Musikredaktion, Programmverantwortliche musikprotokoll), Susanna Niedermayr (Co-Kuratorin musikprotokoll, Richard Mosse ‒ The Enclave), Veronica Kaup-Hasler (Intendantin steirischer herbst), Katrin Bucher Trantow (Co-Kuratorin und Projektkoordinatorin, Kunsthaus Graz) und Peter Peer (Leiter Moderne und zeitgenössische Kunst, Universalmuseum Joanneum) als Gesprächspartner/innen zur Verfügung.

Platon, North Kivu, Ostkongo, 2012, digital C print, 72 x 90 inches. Courtesy des Künstlers und Jack Shainman Gallery. © Richard Mosse

Richard Mosse verwendete für seine Aufnahmen den ausgedienten Infrarotfilm Aerochrome, der ursprünglich für militärische Zwecke eingesetzt wurde. Auf diese Weise legt er über diese "schwere, aber nötige" Erzählung im wahrsten Sinne des Wortes einen rosa Filter. Der Film registriert das unsichtbare Infrarot-Licht-Spektrum und übersetzt die grüne Landschaft in grelle Töne von Lavendel, Purpur und Pink. Die 6-Kanal-Videoinstallation transportiert Mosses Eindrücke, die er im Kriegsgebiet gesammelt hat. Seit 1998 kostete diese grausame Auseinandersetzung bereits rund 5,4 Millionen Menschenleben – dennoch wird die humanitäre Katastrophe von den Massenmedien weitgehend ausgeblendet. Die Installation ist eines der beiden Gewinnerprojekte des ECAS Call 2012, war dann letztes Jahr bei der Biennale in Venedig zu sehen und wurde im Frühjahr 2014 mit dem Deutsche Börse Photography Prize ausgezeichnet.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Herzliche Grüße
Christoph Pelzl und Anna Fras