Universalmuseum Joanneum GmbH

Die „Schulkarte“ des Universalmuseums Joanneum ist seit 10 Jahren ein Erfolg

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zum Jubiläum finden Sie unter: 10 Jahre „Schulkarte“

 

Die „Schulkarte“, mit der Schülerinnen und Schüler die Angebote des Universalmuseums Joanneum regelmäßig zu einem kostengünstigen Preis erleben können, feiert ihr 10-Jahr-Jubiläum. Das nahmen Wolfgang Muchitsch (Direktor des Joanneums), Alexia Getzinger (Vizepräsidentin des Landesschulrates für Steiermark), Andrea Wagner (Direktorin der Praxisschule – Neue Mittelschule, Pädagogische Hochschule Steiermark) und Elisabeth Schatz (Verantwortliche für Kommunikation und Kundenbindung für Bildungsinstitutionen am Joanneum) zum Anlass, sich über die letzten und nächsten zehn Jahre der „Schulkarte“ Gedanken zu machen. „Die Kinder und Lehrer, die an den Vermittlungsprogrammen teilnehmen, beschreiben unsere Museen danach als spannende Lern- und Erlebnisorte – dieses positive Feedback spornt uns für die nächsten zehn Jahre an“, freut sich Elisabeth Schatz, die stets im direkten Kontakt zu den Schulen steht.

Gruppenfoto,

v.l.n.r.: Joanneums-Direktor Wolfgang Muchitsch, Vizepräsidentin des Landesschulrates für Steiermark Alexia Getzinger, Joanneums-Mitarbeiterin Elisabeth Schatz und Direktorin der Praxisschule – Neue Mittelschule, Pädagogische Hochschule Steiermark Andrea Wagner, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Lustvolles Lernen mit der „Schulkarte“

Die „Schulkarte“ des Universalmuseums Joanneum hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2006 zum erfolgreichen Instrument entwickelt, um mit breitgefächerten Vermittlungsprogrammen und regelmäßigen Museumsbesuchen bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Bildungserwerb im Museum zu fördern. Die Zahlen sprechen für sich: Seit der Einführung hat sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die auf diese Weise an das Museum herangeführt werden, etwa verfünffacht – im Schuljahr 2015/16 waren es ca. 25.000 Schüler/innen! Die „Schulkarte“ erleichtert Pädagoginnen und Pädagogen die Erweiterung des Unterrichts in den mehr als 15 Museen des Joanneums und liefert Anreize für Museumsbesuche. Viele Schüler/innen erleben auf diese Weise den ersten Museumsbesuch ihres Lebens, wodurch Berührungsängste mit Kulturinstitutionen abgebaut werden und das Interesse am Museum geweckt wird. „Besonders wesentlich ist es, dass wir für Kinder und Jugendliche, deren Eltern ihnen keine solchen Möglichkeiten eröffnen können, auf diesem Weg Zugang zu Kulturinstitutionen schaffen“, meinte Alexia Getzinger, Vizepräsidentin des Landesschulrates für Steiermark. . Im Rahmen von längerfristigen und intensiven Kooperationen können Schüler/innen, Lehrer/innen und Vermittler/innen eingebunden werden. Die „Best-Practice-Beispiele“ zwischen der VS Schönau und dem Volkskundemuseum, der HLW Schrödinger und dem Kunsthaus Graz/der Neuen Galerie Graz, aber auch zwischen der NMS der Pädagogischen Hochschule und dem Museum im Palais/Volkskundemuseum zeigen, wie langfristige und erfolgreiche Kooperationen durch die „Schulkarte“ entstanden sind.

Schule schaut Museum, 2013,

Schüler/innen im Museum, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Feedback und Kommunikation zwischen Schulen und Museen

Ein kontinuierlicher Austausch und die Kommunikation mit Pädagoginnen und Pädagogen, unter anderem im Rahmen von kostenlosen Spezialführungen im Museum oder Fortbildungen über Partnerhochschulen, sowie eine gelebte Feedback-Kultur sind wichtig, um das Angebot für Schulen fortlaufend an die aktuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen anzupassen. Auch angehende Pädagoginnen und Pädagogen werden bereits während ihrer Ausbildung über Kooperationen mit universitären Einrichtungen wie dem Regionalen Fachdidaktikzentrum Geschichte und Politische Bildung der Karl-Franzens-Universität Graz mit den Möglichkeiten des Museums vertraut gemacht. So können sich Pädagoginnen und Pädagogen gleichermaßen wie Kinder und Jugendliche wichtige Kompetenzen aneignen. Das Universalmuseum Joanneum kommt damit seinem Bildungsauftrag nach und nimmt darüber hinaus österreichweit eine Vorreiterrolle in der Natur-, Kunst- und Kulturvermittlung sowie in der Kundenbindung im Schulbereich ein.

 

Seit nunmehr 10 Jahren ist es für Schüler/innen mit der „Schulkarte“ günstiger und für Lehrer/innen administrativ einfacher, das Angebot des Joanneums gegen einen „symbolischen“ Beitrag von 2,50 € pro Schüler/in zu nützen. Das Leistungsspektrum der „Schulkarte“ wurde seit 2006 den Bedürfnissen angepasst und kontinuierlich erweitert. Ob in kreativen, natur- oder geisteswissenschaftlichen Fächern – es gibt viele Anknüpfungspunkte, um den Unterricht im Museum abzuhalten und „Bildung zu erleben“. Statements von Schülerinnen und Schülern wie „Dürfen wir heute auch noch ins Museum gehen?“, „Das war geil heute. Das können wir ruhig öfter machen.“ oder „Können wir morgen wieder kommen?“ zeugen davon, wie begeistert sie von Museen sind sobald sie diese besser kennengelernt haben.

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen bei Rückfragen sehr gerne zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

Anna Fras