Universalmuseum Joanneum GmbH

„World Wide Washing“: Händewaschen als gemeinschaftliches Ritual

 

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark präsentiert am 28. August um 17 Uhr das Projekt World Wide Washing im NonStopScheiner in Graz. Bettina Willnauer (geb. 1994, Linz) und Lino Gasparitsch (geb. 1992, Bergisch Gladbach, Deutschland) verfolgen mit ihrer Installation das Ziel, das Händewaschen wieder als gemeinschaftliches Ritual zu (re)etablieren.


Axonometrie, Installation im Pavillon NonStopScheiner, © Willnauer/Gasparitsch

Besonders seit dem Ausbruch von Covid-19 wird das regelmäßige Händewaschen als wirksame Schutzmaßnahme gegen potenzielle Ansteckung thematisiert. Dass bereits seit 2008 jeden 15. Oktober der „Internationale Hände-Waschtag“ begangen wird oder dass das Händewaschen gar als Weltkulturerbe vorgeschlagen wurde, rückt in der auserkorenen „neuen Normalität“ oft in den Hintergrund. Händewaschen ist aber viel mehr als nur eine reine Hygienemaßnahme.

Um diese gesellschaftliche Bedeutung wieder in den Fokus zu rücken, errichtet das in Wien lebende und arbeitende Künstlerduo Willnauer/Gasparitsch im Pavillon NonStopScheiner eine Installation mit Salzsteinbecken, Seife und fließendem Wasser. Der öffentliche Treffpunkt neben dem Opernpavillon in Graz bietet so Raum für ungezwungenen Austausch und lädt dazu ein, händewaschend ins Gespräch zu kommen.

 

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Bildmaterial zum Download finden Sie unter: NonStopScheiner

 

NonStopScheiner. World Wide Washing

Ein Projekt des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Neben dem Opernpavillon am Opernring 17, 8010 Graz

Eröffnung: 28.08.2020, 17 Uhr
Laufzeit: 29.08.–13.09.2020

www.kioer.at

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