Universalmuseum Joanneum GmbH

Volkskundemuseum dokumentiert den Alltag mit dem Coronavirus

 

Das Grazer Volkskundemuseum konzipiert derzeit seine Dauerausstellung neu und erweitert bereits seit einigen Monaten mit Sammlungsaufrufen seine Bestände. Ein wichtiges Anliegen ist es, auch Veränderungen und Einschnitte in die Gesellschaft zu dokumentieren. „Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen“, beschreibt Kuratorin Birgit Johler den Aufruf. Objektvorschläge können digital unter www.volkskundemuseum-graz.at/sammeln eingereicht werden.


ein Beispiel für Nachbarschaftshilfe, Foto: Universalmuseum Joanneum/J. Eipper-Kaiser

Seit 16. März gelten auch in Österreich Maßnahmen, die helfen sollen, die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Diese Schutzmaßnahmen haben das gesamte öffentliche und private Leben binnen kürzester Zeit radikal verändert, wir alle sind auf unterschiedliche Weise davon betroffen. Plötzlich sind gewohnte Dinge des Alltags wie zur Arbeit gehen, Freunde und Familie treffen, Feste feiern, ins Kino gehen und vieles mehr nicht mehr möglich. Alle, die das System jetzt aufrechterhalten, Angestellte in den Supermärkten, Apotheken, in Spitälern und Arztpraxen, im Pflegebereich, in der Nahrungsmittelproduktion, in der Verwaltung und andernorts, sind schon jetzt Heldinnen und Helden des Krisenalltags. Wie lange diese Vorkehrungen aufrechterhalten werden, ist derzeit nicht abschätzbar, ebenso wenig wie die Entwicklungen der nächsten Wochen oder längerfristige Folgen dieser Krise auf privater, lokaler und auch auf globaler Ebene.

 

Was gesucht wird

Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen. Dies können beispielsweise sein: eine Aufmunterung für Mitbewohner/innen, Zeichen nachbarschaftlicher Unterstützung, eine Dankesbekundung für geleistete Hilfe, ein Tagebuch oder Auszüge davon, ein Foto von getroffenen Schutzmaßnahmen in der Arbeit, ein Familienvideo an die Großeltern etc.

 

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Objektvorschläge inkl. der dazugehörigen Geschichte können auf der Webseite des Museums bis auf Weiteres eingebracht werden: www.volkskundemuseum-graz.at/sammeln 

 

Laufende Infos finden Sie auch auf Facebook unter www.facebook.com/Volkskundemuseum

 

Bildmaterial zum Sammlungsaufruf finden Sie unter: Volkskundemuseum

 

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Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Anna Fras

+43/664/8017-9211, anna.fras@museum-joanneum.at

Julia Aichholzer

+43/664/8017-9213, julia.aichholzer@museum-joanneum.at