Universalmuseum Joanneum GmbH

Junge Künstlerinnen und Künstler gestalteten „the maybe date“ und „Masked Sculpture“

 

Im Rahmen eines Artist-in-Residence-Programmes lädt der Österreichische Skulpturenpark alljährlich nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler oder Kunstklassen zur Auseinandersetzung mit dem Park und zur Entwicklung eigener Kunstwerke ein. 2020 erging die Einladung an Studierende der Klasse Bildhauerei und Transmedialer Raum der Kunstuniversität Linz unter Tobias Urban und Ali Janka. Deren Arbeit the maybe date sowie die von ehemaligen Grazer Kunstschülerinnen und -schülern entwickelte Masked Sculpture wurden nun von der Leiterin des Österreichischen Skulpturenparks Elisabeth Fiedler sowie den Künstlerinnen und Künstlern präsentiert.

 

„Die über lange Zeit hinweg kollektiv erarbeitete Skulptur the maybe date zeigt in ihrer Besonderheit neue Wege skulpturaler Setzung auf. Neben dieser Bereicherung des Österreichischen Skulpturenparks schreibt Masked Sculpture bestehenden Grundformen eine neue Geschichte ein. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeiten nun öffentlich gezeigt werden können“, freute sich Elisabeth Fiedler bei der Eröffnung.

Präsentation im Österreichischen Skulpturenpark,

Präsentation im Österreichischen Skulpturenpark, v. l. n. r. hinten: Elisabeth Fiedler (Leiterin, Skulpturenpark), Alexia Getzinger (kaufmännische Direktorin, UMJ), Patrick Schnabl (Land Steiermark), Wolfgang Muchitsch (wissenschaftlicher Direktor, UMJ), vorne: Künstler Ali Janka (l.) und Klaus D. Zimmer (r.), Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

the maybe date

Die Ungewissheit ist sicher. Als eventueller Treffpunkt wird eine an einen Kartenhaustrick erinnernde und bis zur Bauweise der Quäker rückverweisende Plattenbau-Architektur aus vier hochzuklappenden Betontafeln errichtet. Alles wird gemeinsam erarbeitet und händisch gefertigt. Die unmittelbaren Naturgegebenheiten einbeziehend, werden die Platten direkt aus dem Erdboden gegossen. Eingeschrieben sind Körper- und Scheinstrukturen sowie brutalistische Versatzteile der 1960er-Jahre aus Skopje. Handelt es sich hier um ein Clubhaus im Park, um Bildhauerei, um das Modell einer Gesellschaft und die Frage nach deren Repräsentation oder jene nach Beständigkeit und Zerfall, Utopie und Realität? Ist die Fassade wichtiger als der Inhalt? Und wann wird das maybe date stattfinden? Neben dem Erdaushub für the maybe date gibt es in nächster Nähe eine weitere Skulptur, eine Themenverfehlung mit dem Titel Der Haufen liegt daneben. „Wenn das Magische passiert, ist es immer völlig unerwartet und eine große Überraschung“, so Künstler Ali Janka.

 

The maybe date ist ein Projekt der Studierenden von Tobias Urban und Ali Janka der Klasse Bildhauerei und Transenraum an der Kunstuniversität Linz unter der Projektleitung von Bert Löschner.

Künstler/innen: Clara Bösl, Alexandra Kahl, Tina Grassegger, Mirjam Salzer, Sarah Eder, Johanna Liska, Veronika Harb, Jan Weiler, Nicolas Wintschnig, Benjamin Thiele, Botond Kelemen, Wilson Vargas Tamayo, Beate Ronacher.

Klaus D. Zimmer (2. v. l., Waldorfschule) mit seinen ehemaligen Kunstschülerinnen und –schülern vor der Skulptur "Masked Sculpture",

Klaus D. Zimmer (2. v. l., Waldorfschule) mit seinen ehemaligen Kunstschülerinnen und –schülern vor der Skulptur "Masked Sculpture", Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

In Then OutMasked Sculpture

Die architektonisch angelegte Skulptur In Then Out der Klasse Tobias Rehberger, Städelschule (2014), ein Gerüst aus Innen und Außen, bildet die Basis für eine künstlerische Intervention an der Skulptur – entwickelt von ehemaligen Kunstschülerinnen und -schülern von Klaus D. Zimmer, die entweder in der Waldorfschule studieren, sich beiläufig mit Kunst beschäftigen oder als freie Künstler/innen tätig sind. Mit ihrer Arbeit Masked Sculpture maskieren sie die Skulptur mit einem Konvolut aus zufällig gefundenen Stoffresten, um so auf ein ästhetisches Erscheinungsbild der Zeit des Lockdowns im Frühjahr 2020 hinzuweisen.

 

 

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the maybe date und Masked Sculpture

Österreichischer Skulpturenpark, Thalerhofstraße 85, 8141 Premstätten 

Seit 13.09.2020
www.skulpturenpark.at

 

Bildmaterial finden Sie online unter: Skulpturenpark

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Mit herzlichen Grüßen

Anna Fras
+43/664/8017-9211, anna.fras@museum-joanneum.at

Julia Aichholzer
+43/664/8017-9213, julia.aichholzer@museum-joanneum.at

Alexandra Reischl
+43/699/1780-9002, alexandra.reischl@museum-joanneum.at