Universalmuseum Joanneum GmbH

Die Geschichte der Frauen in der Jagd

 

Ab 4. April widmet sich das Jagdmuseum in einer neuen Sonderausstellung den Frauen in der Jagd. Denn die Jagd war und ist nicht das alleinige Betätigungsfeld der Männer. Forscht man in der Geschichte, so war die Jagd sehr wohl auch von Frauen geprägt.


Fächerblätter aus Schildpatt, 19. Jhdt., Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Diese Art des Zeitvertreibs war ein Mittel, sich aus den Zwängen des adeligen Gesellschaftslebens zu befreien, man konnte etwa lockerer mit Kleidungsvorschriften umgehen – „Frau“ war dabei. Die historische Entwicklung dieses Themas beginnt aber schon in der Urgeschichte, setzt sich in der Mythologie bei der Jagdgöttin Diana und dem von ihr verwunschenen Aktäon fort und zeigt uns anhand von ausgewählten Persönlichkeiten, wie sich die Jagd entwickelt hat. In der Gegenwart wird der Anteil von Frauen in der Jagd von Jahr zu Jahr höher. Weiters wird die Frage behandelt, ob und inwiefern Männer und Frauen aus verschiedenen Motiven der Jagd nachgehen oder ob es dabei keinen Unterschied gibt. Umrahmt wird diese Sonderausstellung vom Zyklus Diana und Aktäon des steirischen Künstlers Gerald Brettschuh. Aktuelle Entwicklungen und Diskussionen abseits von Hochsitz und Wildtierlebensräumen, das Reproduktionsverhalten von Wildtieren und die sich daraus ergebenden sozialen Konsequenzen in der Tierwelt runden das Thema ab.

 

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Weitere Informationen sowie Bildmaterial zum Download finden Sie unter: Die Jagd ist weiblich

 

Die Jagd ist weiblich. Diana und Aktäon
Jagdmuseum, Schloss Stainz, Schlossplatz 1, 8510 Stainz
Presseführung: 03.04.2020, 11 Uhr
Eröffnung: 04.04.2020, 11 Uhr
04.04.–29.11.2020

 

www.jagdmuseum-stainz.at

 

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