Universalmuseum Joanneum GmbH

Letzte Station des Projekts „Museum as Toolbox“: „play!“ eröffnet in Kürze im Kunsthaus Graz

 

Eröffnung: Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz

www.kunsthausgraz.at

 

Webseite: www.museumastoolbox.eu

Facebook: www.facebook.com/museumastoolbox/

Youtube: Museum as Toolbox

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial finden Sie zum Download unter: play!

Am 27. September 2017 wird das Ausstellungsprojekt play! mit einem Speed Playing Date, einem Konzert der Dürologen und zwölf sich verankernden Werken im Kunsthaus Graz eröffnet. Diese Ausstellung wurde mit einer Gruppe von Jugendlichen geplant, die am Potenzial des Museums interessiert sind. Sie rundet die vorangegangenen fünf Schauen des zweijährigen Projekts „Museum as Toolbox“ ab. Daran beteiligten sich fünf Museen für zeitgenössische Kunst (MSU Zagreb, Museion Bozen, KUMU in Tallinn, Muzeum Sztuki w Łodzi und Kunsthaus Graz) mit Unterstützung des Creative Europe Programme der Europäischen Union. Ziel des Projekts war, junge Menschen auf verschiedenen Wegen in Museumsaktivitäten zu involvieren und das Museum gemeinsam zu erforschen.

Sujet, "Play!",

"Play!"-Sujet, Foto: Jasmin Edegger

Grazer Jugendliche kuratieren eigene Ausstellung  

2016 wurden fünf Künstler/innen zu Residencies an die teilnehmenden Museen eingeladen, um gemeinsam mit den jungen Menschen und den Museumsteams ein Projekt durchzuführen. Mentoren aus den Museen begleiteten die Jugendgruppen beim Kuratieren, Aufbauen, Vermitteln und Kommunizieren der Ausstellungen. An jedem Schauplatz bekam die jeweilige Ausstellung eine eigene Nuance und setzte jeweils fünf Kunstwerke, die in den Künstler-Residencies entstanden waren, in Dialog mit Werken, die von den Jugendlichen aus der Museumssammlung vor Ort ausgewählt wurden.

 

Bei play! im Kunsthaus Graz wird das Publikum nicht nur eingeladen, mit den Kunstwerken aus den Residencies, sondern auch mit ausgewählten zeitgenössischen Werken, Spielen und dem Ausstellungshaus selbst zu interagieren. Die Schau baut auf Tools auf, die es dem Publikum erlauben, sich in künstlerischer Interaktion mit Themen wie Kommunikation, Identität, Migration und Selbstrepräsentation auseinanderzusetzen. Man wird zu einer Reise an die Grenzen des Vorstellbaren eingeladen, wo alternative Lösungen für Zusammenkommen und Zusammenarbeit enthüllt werden – in der Präsentation der Kunst und im Spiel. Auf Anfrage sind die Kataloge der fünf Ausstellungen – je nach Verfügbarkeit – in jedem teilnehmenden Museum erhältlich.

Jugendgruppe, Kunsthaus Graz,

Die Jugendgruppe im Kunsthaus Graz, Foto: Jasmin Edegger

Das zweijährige Projekt

Das Ende der letzten Ausstellung in Graz am 29. Oktober 2017 ist zugleich das Ende des zweijährigen Projekts, in dessen Verlauf über die Residencies und Ausstellungen hinaus im August 2016 auch ein Symposion mit dem Titel „How museums can be interactive toolboxes and socially-relevant spaces in which different themes are explored“ in Tallinn, Estland, stattgefunden hat. Dabei wurden die im Projektverlauf gesammelten Erfahrungen in puncto Kunstvermittlung und Kommunikationstools für die jüngere Generation sowie die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die als Teil von „Museum as Toolbox“ durchgeführt wurde. Ziel dieser Untersuchung war, die Verhaltensmuster und Einstellungen junger Menschen gegenüber Museen für zeitgenössische Kunst zu erforschen. Die Präsentation ist auf dem „Museum as Toolbox“-YouTube-Kanal zu sehen.

 

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen für Rückfragen sehr gerne zur Verfügung!

 

Mit herzlichen Grüßen

Anna Fras & Pia Moser