Universalmuseum Joanneum GmbH

Aufgrund des großen Erfolgs stehen heuer 30 Werke aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz zur Auswahl

 

Artothek Steiermark 2017
Eröffnung: Donnerstag, 2. November, 19 Uhr
Laufzeit: 03.-26.11.2017
Abholung der Werke: 28. und 29. November 2017
Rückstellung: 2. und 3. Juli 2018
Kuratiert von Gudrun Danzer und Günther Holler-Schuster
www.neuegaleriegraz.at

 

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zur Artothek finden Sie unter: Artothek Steiermark

 

Das Universalmuseum Joanneum bietet heuer bereits zum zweiten Mal einem interessierten Publikum die Möglichkeit, qualitativ hochstehende Kunstwerke für den privaten Gebrauch auszuwählen und mitzunehmen. Es handelt sich dabei wieder um etwa 30 Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz.

Die Artothek Steiermark wurde 2016 vom Land Steiermark ins Leben gerufen und Kulturlandesrat Christopher Drexler freut sich besonders über die Fortsetzung: „Unser Bestreben, das Museum in die Wohnungen der Steirerinnen und Steirer zur bringen, war ein voller Erfolg. Somit kommt die Kunst direkt zu den Menschen. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass ein Format wie dieses auf jeden Fall fortgeführt werden soll.“ Von 3. bis 26. November sind die Werke bei freiem Eintritt im studio der Neuen Galerie Graz ausgestellt und können vor Ort reserviert werden.

Ausstellungsansicht, Artothek Steiermark 2016, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J.Kucek

Artothek Steiermark 2017

Mit den Gemälden und Skulpturen verbunden ist natürlich die Sammlungslogik, wie sie sich seit dem Entstehen der Neuen Galerie Graz im Jahr 1941 entwickelt hat. Thematische und formale Schwerpunkte lassen sich aus dieser heraus verstehen und bilden sich auch in der Auswahl zur diesjährigen Artothek Steiermark ab: Es wurde darauf Wert gelegt, dass sich prominente Namen mit weniger bekannten abwechseln und auch inhaltliche Ebenen vorkommen, die den Anspruch hoch halten können. So ist es naheliegend, aus der Sammlung der Neuen Galerie Werke der „Neuen Malerei“ der 1980er-Jahre genauso anzubieten wie abstrakte, konkrete Arbeiten früheren Datums. Dem interessierten Publikum steht somit eine Auswahl von hervorragenden Werken regionaler wie überregionaler, ja sogar internationaler Kunst zur Verfügung. Die Selektion sollte im Verlauf der Ausstellung erfolgen, am Ende der Schau kann das Werk mitgenommen bzw. abgeholt werden.

 

„Das große Interesse im vorigen Jahr hat uns dazu bewogen, statt 20 Kunstwerken heuer sogar 30 zur Ausleihe zur Verfügung zu stellen. Viele Leihnehmer/innen der ersten Artothek hatten große Freude mit den ausgeliehenen Werken, schickten uns Fotos der Kunst in den Wohnräumen, baten um weitere Informationen und haben sich auch schon für heuer vorangemeldet. Als Kuratoren freut es uns natürlich besonders zu sehen, wenn Menschen Kunst in ihren Alltag integrieren, sich damit auseinandersetzen und das Museum neue Orte außerhalb der Ausstellungsräume erreicht“, freuen sich Gudrun Danzer und Günter Holler-Schuster, die gemeinsam die Artothek kuratiert haben.


Jorrit Tornquist, "Ohne Titel", 1987, Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

30 Werke „für zu Hause“

Die Neue Galerie Graz bietet diesmal rund 30 Werke von etwa 20 Künstlerinnen und Künstlern zur Ausleihe an, darunter auch Werke von Siegfried Anzinger, Josef Danner, Ronald Kodritsch, Hans Kupelwieser, Peter Kogler, Katrin Plavcak, Andrea Fian, Josef Taucher, Markus Wilfling oder Jorrit Tornquist. Die Möglichkeiten für den Connaisseur sind in der Artothek der Neuen Galerie in hohem Maße gegeben, sind doch sehr qualitätsvolle und prominente Werke zur Auswahl gestellt. Bereits getätigte eigene Sammelaktivitäten lassen sich so auch temporär ergänzen bzw. um wesentliche Aspekte erweitern. Die Artothek ermöglicht es dem interessierten Publikum, das Museum nicht nur geistig bereichert, mit Erkenntnissen gut ausgestattet, sondern auch mit dem Kunstwerk unterm Arm zu verlassen. Gudrun Danzer und Günther Holler-Schuster hoffen, „dass sich auch in diesem Jahr mit der Artothek Steiermark eine Dynamik zwischen Museum und Publikum intensivieren lässt und die Kunstinstitution ein noch lebendigerer Ort wird.“

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen sowie Ihre Berichterstattung und stehen für Rückfragen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

Anna Fras