Universalmuseum Joanneum GmbH

2015 so viele vermittelte Besucherinnen und Besucher wie noch nie zuvor

 

120.082 Besucherinnen und Besucher nutzten im vergangenen Jahr die personalen Vermittlungsangebote des Universalmuseums Joanneum. Damit  setzte man sich an die Spitze der österreichischen Museumslandschaft – noch vor die großen Bundesmuseen wie Kunsthistorisches Museum, Albertina oder Belvedere. Neben der personalen Vermittlung wurde in den letzten beiden Jahren auch verstärkt in den Ausbau der medialen Vermittlung investiert. In diesem Segment soll das Angebot weiterhin ausgebaut und den Besucherinnen und Besuchern eine zusätzliche Option für einen erlebnisreichen Museumsbesuch angeboten werden.

Mit dem „Filtercafé“ startete die Neue Galerie Graz 2015 eine Reihe, in der Generationen miteinander ins Gespräch kommen und sich über Kunst und Kultur austauschen können. Foto: Universalmuseum Joanneum

Die Basis für die Erfolgszahlen in der personalen Vermittlung legte das Joanneum im Jahr 2013 mit der strukturellen Rundumerneuerung der Abteilung Besucher/innenservice und der damit einhergehenden Trennung der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder Aufsicht und Vermittlung. Dadurch konnten Projekte stärker aufgeteilt, eigenverantwortliches Arbeiten weiter forciert und das Kreativpotenzial des gesamten Vermittlungsteams genutzt werden. Die Besucherinnen und Besucher des Joanneums begrüßen diese Neuordnung offensichtlich: Immerhin nutzten rund 40 % unserer Museumsbesucherinnen und -besucher (dies entspricht den eingangs erwähnten 120.082 Personen) das vielfältige Angebot – von Führungen über Workshops bis hin zu Sonderformaten wie dem Filtercafé und den Atelierprogrammen in der Neuen Galerie Graz, dem Erzählcafé im Volkskundemuseum, der Reihe Schauplatz Natur im Naturkundemuseum oder der neuen Jugendreihe Koogle im Kunsthaus Graz. 

Mediale Vermittlung im Vormarsch

Wenngleich die personalen Angebote weiterhin höchste Priorität genießen, arbeitet man im Joanneum auch intensiv am Ausbau des medialen Vermittlungsangebots. Nach dem Kunsthaus Graz und der Neuen Galerie Graz bieten auch das Museum im Palais, das Naturkundemuseum und das Landeszeughaus mehrsprachige Audioguides an. Darüber hinaus wurde eine spezielle App entwickelt, die als vermittlerische Ergänzung ausstellungsbezogen im Kunsthaus Graz und der Neuen Galerie eingesetzt wird sowie kurz vor der dauerhaften Einführung im Landeszeughaus steht. Auch die Webseiten der einzelnen Häuser und zahlreiche Online-Kanäle wie der hauseigene Museumsblog, YouTube, das Fotoportal Flickr oder der Audiodienst Soundcloud werden immer stärker als Plattformen für die Wissensvermittlung genutzt und miteinander verschränkt, um ein gesamtheitliches Vermittlungserlebnis vor Ort als auch von zu Hause aus zu ermöglichen. 

 

 „Die Vermittlung des vielfältigen kulturellen Angebots der Steiermark für die Steirerinnen und Steirer und unsere Gäste aus dem In- und Ausland ist mir ein großes Anliegen. Gerade dem Universalmuseum Joanneum mit seinen Standorten in der ganzen Steiermark kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu. Ich freue mich, dass das Team des Joanneums das Vermittlungsangebot in den letzten Jahren laufend erweitert hat – der Erfolg gibt ihnen Recht“, so Kulturlandesrat Dr. Christian Buchmann.

 

Das Joanneum als Ort außerschulischer Bildung

Auch in der Zusammenarbeit mit Schulen – ein Bereich, der im Joanneum hohe Priorität genießt und in dem man seit Jahren äußerst erfolgreich agiert – verzeichnet man einen Zuwachs. Im Rahmen des vom Joanneum initiierten österreichweiten Aktionstages „Schule schaut Museum“ und den 2014 ins Leben gerufenen Museumswochen zählte man 2016 exakt 4.786 Besuche. Das ist eine Steigerung von 20 %  gegenüber dem Vorjahr.

 

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, junge Menschen fürs Museum zu begeistern. Museen sind Orte, an denen spielerisch und praxisnah Wissen vermittelt wird, und ihnen kommt eine wichtige Aufgabe im Bildungsbereich zu. Daher fördern wir mit speziellen Aktionstagen sowie der Schulkarte den Besuch und ermöglichen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrenden, den Unterricht ins Joanneum zu verlagern“, so Joanneums-Direktor Wolfgang Muchitsch.

 

 

Falls Sie nähere Informationen wünschen oder Bildmaterial zur Illustration benötigen, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

 

Herzliche Grüße

Christoph Pelzl & Anna Fras