Universalmuseum Joanneum GmbH

Wechselnde Bedeutungen des Waldes in Roseggers Texten

 

Ganz im Zeichen des vom österreichischen Volksdichter Peter Rosegger so geliebten Waldes steht ab 3. April die neue Ausstellung im Studierhäusl des Rosegger-Museums. Die Schau wald.heimat blickt auf die wechselnde Bedeutung des Waldes und dessen Beschreibungen in Roseggers Texten. Auch das Rosegger-Geburtshaus am Alpl ist nach der Winterpause wieder geöffnet.


Foto: Universalmuseum Joanneum/KH Wirnsberger

Die Steiermark ist heute das waldreichste Bundesland Österreichs. Zu Lebzeiten Roseggers war das Landschaftsbild, vor allem im Mürztal, ein völlig anderes. Die heute bewaldeten Hänge, die vielfach bis ins Tal reichen, waren zur Jahrhundertwende abgeholzt, der Wald weit zurückgewichen.

Die gefräßigen Hammerwerke forderten Nahrung in Form von Holzkohle. Peter Rosegger prägte den Begriff „Waldheimat“ und gab damit einer ganzen Region einen bis heute verwendeten Namen, der vor allem aus dem Tourismusmarketing nicht mehr wegzudenken ist. Der Wald war und ist Heimat für Tiere und Pflanzen und bot auch zur Zeit Roseggers Schutz und Nahrung für Menschen, besonders für jene der ländlichen Unterschicht.

Was Rosegger über diese Menschen und den Wald zu erzählen hatte und welche Bedeutung der Wald heute für uns hat, wird in der Sonderausstellung wald.heimat thematisiert.

Obwohl aufgrund der aktuellen Situation eine Eröffnung oder ein Pressetermin nicht stattfinden können, stehen Kurator Karlheinz Wirnsberger und Kuratorin Bianca Russ-Panhofer nach Vereinbarung gerne für Interviews und Gespräche zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Ausstellung und Ihre Berichterstattung.

 

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Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie online unter:
wald.heimat

 

wald.heimat
Roseggers Traum und Wirklichkeit

Rosegger-Museum Krieglach, Studierhäusl
03.04.–31.10.2021

www.rosegger-museum.at

 

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Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

Anna Fras
+43/664/8017-9211, anna.fras@museum-joanneum.at

Julia Aichholzer
+43/664/8017-9213, julia.aichholzer@museum-joanneum.at

Alexandra Reischl
+43/699/1780-9002, alexandra.reischl@museum-joanneum.at