TRANSLOCAL : MUSEUM AS TOOLBOX

Ein Projekt in Kooperation mit KUMU in Tallinn, MSU Zagreb, Museion in Bozen und Muzeum Sztuki in Łódź

Gefördert vom Creative Europe Programm der Europäischen Union

Mehr Informationen unter museumastoolbox.eu

 

Langweilig, kompliziert und nur für Fachleute interessant: Zeitgenössische Kunst gilt als exklusiv und „schwer verdaulich“ – was hat das mit mir zu tun? Vor allem junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren finden oft schwer darin eine Verbindung zu ihrer eigenen Lebenswelt. Translocal: Museum as Toolbox hinterfragt die Möglichkeiten und Wege der Kommunikation des Museums. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit jungen Menschen herauszufinden, wie in ihren Augen ein Museum zeitgenössischer Kunst aussehen kann, was es mit dem gegenwärtigen Leben an sich zu tun haben könnte, welche Dinge praktisch ausprobiert werden wollen, wie man Informationen aufbereiten kann und welche Kanäle dabei genutzt werden müssen. Wie können Museen zu interaktiven Werkzeugkästen werden, die abseits der Aura des Objektes den Ort zu einem gesellschaftlich relevanten Platz werden lassen, an dem Themen verhandelt werden?

 

Fünf mittelgroße europäische Museen für moderne und zeitgenössische Kunst haben sich zusammengetan, um gemeinsam mit jungen Menschen innovative Tools zu entwickeln, die das Museum des 21. Jahrhunderts für seine unmittelbare Umgebung öffnen. Dabei sollen möglichst viele Menschen unterschiedlichster Interessen und Bedürfnisse diese Toolbox ausprobieren, sich mit dem Museum aktiv auseinanderzusetzen und das Museum als einen für sie relevanten Ort erkennen! Ziel ist es, eine Kommunikationskultur zu entwickeln, die Beteiligung fördert, indem sie gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt und umgesetzt wird, anstatt sich bloß an sie zu richten.

 

Die Projektarbeit läuft museumsübergreifend auf drei Ebenen ab – Vermittlung, Kuratierung und Marketing – und stützt sich auf eine detaillierte Forschungsphase, bevor zielgruppenspezifische Kommunikationstools (ICT based/Web 2.0, Kooperationsaktivitäten und -programme, künstlerische Interventionen) entwickelt, implementiert und deren Nutzung und Wirkung getestet werden.

 

Projektpartner:

Universalmuseum Joanneum Graz, Österreich

Eesti Kunstimuuseum Tallinn, Estland

Muzej suvremene umjetnosti Zagreb, Kroatien

Museion Bozen, Italien

Muzeum Sztuki w Łódźi, Polen

 

Projektlaufzeit:

01.10.2015 – 30.09.2017

 

Projektfakten:

  • Intensive Zusammenarbeit mit den definierten Zielgruppen, um das Museum im lokalen Kontext zu verankern
  • Entwicklung von interaktiven Kommunikationsinstrumenten (Tools) für den internen und externen Gebrauch
  • Erstellung einer Plattform für europäische Museen und deren Mitarbeiter/innen
  • Projektergebnisse sollen als Basis für zukünftige Aktivitäten dienen

 

Projektziele:

  • Zielgruppenanalyse (Forschung, Umfrage, Good practices)
  • Entwicklung und Wirkungsanalyse der Kommunikationstools (Museums APP, Jugendpool, Kooperationen)
  • Interventionen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Besuche von Kuratorinnen und Kuratoren
  • Symposium
  • Wanderausstellung
  • Ausstellungskatalog
  • Projektdokumentation
  • Webseite, Blog und Social-Media-Profil
  • Translocal-Netzwerkstrategie

 

 

Kontakt

Alexandra Trost, MA

Projektkoordination
Telefon (Mobil): +43 (664) 8017 9239
E-Mail: alexandra.trost@museum-joanneum.at

 

 

 

Kunsthaus Graz

Lendkai 1
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9200
F +43-316/8017-9212
kunsthausgraz@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr


Kunsthauscafé

So-Do 9-23 Uhr
Fr-Sa 9-1 Uhr

T +43-316/714 957
 

Führungen

Sa 15:30 Uhr, So, Feiertag 11 Uhr (de), So 14 Uhr (en), ausnahmsweise Abweichungen möglich. Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender. Weitere Führungen nach Voranmeldung

 

24. bis 25. Dezember