Mischa Kuball

public preposition | (DYS)(U)TOPIA

21.04.-31.05.2017 19:00-01:00



Das Kunsthaus Graz kann als utopischer Bau gelesen werden, dessen Wurzeln auf die späten Sechzigerjahre zurückgehen und sich auf Begriffe wie lebendige Architektur und intelligente Ausstellungsmaschine stützen.

 

In seiner organisch-technischen Form wurden aus Arterien fahrbare Rollbänder zur Beförderung der Ausstellungsbesucher/innen; die einst transparent gedachte Fassade, die das Leben im Innern der Ausstellungsmaschine sichtbar machen sollte, ist zu einer pulsierenden Lichtfassade und zu einem dritten Ausstellungsraum für die Öffentlichkeit geworden. In eben diese Fassade schreibt sich nun die jüngste Arbeit einer aktuellen Serie von Mischa Kuball ein.

 

Dystopia - Utopia

Kuball, heute einer der bedeutendste Lichtkünstler weltweit, zeigt im Monat des Lichts 2017 mit public preposition | (Dys)(U)topia einen Schriftzug, der vom Begriff Utopie zu Dystopie und wieder zurück mutiert. Als endlose Schlaufe von Wiederholungen an der Fassade fragt er nach sich wandelnden Perspektiven auf architektonische wie auch gesellschaftliche Entwicklungen hier und allerorts.

 

public prepositions

Unter dem Titel public preposition realisiert Mischa Kuball seit 2009 eine Serie von Installationen im öffentlichen Raum, die das Potenzial von Licht auf unterschiedlichen Ebenen ausloten. Bisher arbeitete er in Venedig, Marfa (Texas), Toronto, Bern, Wolfsburg, Katowice und Christchurch.

 

In den public prepositions formulieren sich Fragen zu Kunst im öffentlichen Raum, dem sozialen Wandel im urbanen Kontext, wobei Ortsspezifik und der grundsätzliche Begriff des Öffentlichen selbst untersucht und „beleuchtet“ werden. 

 

Bildergalerie

Biografie

Der Konzeptkünstler Mischa Kuball arbeitet seit 1984 im öffentlichen und institutionellen Raum. Mithilfe des Mediums Licht – in Installationen und Fotografien – erforscht er architektonische Räume und deren soziale und politische Diskurse. Er reflektiert unterschiedliche Facetten von kulturellen Sozialstrukturen bis hin zu architektonischen Eingriffen, die den Wahrzeichencharakter und den architekturgeschichtlichen Kontext betonen oder neu codieren. In politisch motivierten und partizipatorischen Projekten verschränken sich öffentlicher und privater Raum. Sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen den Teilnehmenden, dem Künstler, dem Werk und dem urbanen Raum.

 

Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor an der Kunsthochschule für Medien, Köln, assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM, Karlsruhe, und seit 2015 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste NRW, Düsseldorf. Im Januar 2016 wurde er mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet.

 

Weitere Informationen:

www.mischakuball.com 

www.public-preposition.net

Kunsthaus Graz

Lendkai 1
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9200
F +43-316/8017-9212
kunsthausgraz@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr


Kunsthauscafé

So-Do 9-23 Uhr
Fr-Sa 9-1 Uhr

T +43-316/714 957
 

Führungen

Sa 15:30 Uhr, So, Feiertag 11 Uhr (de), So 14 Uhr (en), ausnahmsweise Abweichungen möglich. Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender. Weitere Führungen nach Voranmeldung

 

1. Jänner 2018 13 - 17 Uhr
2. April 2018
21. Mai 2018
31. Dezember 2018

24. bis 25. Dezember
13. Februar 2018
24. bis 25. Dezember 2018

Licht 2017

Kunst im öffentlichen Raum Steiermark


Neugierig, was sich auf der BIX-Fassade jetzt gerade tut?

>>  Hier geht es zur Livecam

http://bixcam.kunsthausgraz.at/