Die Mur

Eine Kulturgeschichte

Bettina Habsburg-Lothringen

Die Mur – slowenisch, kroatisch und ungarisch Mura – ist der Hauptfluss der Steiermark. Sie entspringt im Salzburger Lungau in einer Höhe von fast 1900 Metern. Sie durchfließt Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn und bildet in Teilen ihres Verlaufs die Grenze zwischen diesen Staaten. Nach rund 450 Kilometern mündet die Mur an der kroatisch-ungarischen Grenze bei Legrad in die Drau.

Für den Namen Mur gibt es verschiedene Erklärungsversuche. Folgt man der indogermanischen Sprachwurzel, bedeutet Mur so viel wie „stehendes Wasser“ oder „Sumpf“. Seit Jahrtausenden prägt die Mur den Alltag und das Streben der an ihr lebenden Bevölkerung – und nach ihren Möglichkeiten prägten diese Menschen auch den Fluss.

Vorstellung und Abbildung



Der menschliche Blick auf die Natur entsteht immer wieder neu: Wahrnehmungen, Erfahrungen und Weltbilder prägen unser Bild. 

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Schaffen und Scheitern



Menschen erkunden und erforschen seit jeher die Natur mit dem Ziel, sich Naturräume anzueignen und sie für ihre Bedürfnisse passend zu machen.  

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Ehrenhausen, um 1900, Österreichisches Volksschularchiv

Soziale Praxis



Raum legt menschliche Handlungen, Geschwindigkeiten und Ordnungen nahe. Gleichzeitig ist Raum ein mehr...

k. k. Schwimmschule in Graz, um 1840, Steiermärkisches Landesarchiv

Funktionale Architekturen



Funktionale Architekturen sind Bauten und bauliche Maßnahmen, die der bestmöglichen Erfüllung mehr...

Straßenschild Lendplatz, Foto: UMJ / N. Lackner

Ablagerung des Zeitlichen



Geschichte entsteht durch Einschreibungen, Überlagerungen und Löschung von Zeichen. Dort, wo durch mehr...

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Mi-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

 

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