RIVER PROJEKT - RESANITA

Ein Projekt für die 6. WASSER BIENNALE YAHOOS-GARDEN 2018

12.07.-25.07.2018



START I KM 114 I FEISTRITZURSPRUNG, HOCHWECHSEL: 12. Juli 2018

 

ANKUNFT I KM 6 I MARIAINSEL / STEG GRAZERSTRASSE,  FÜRSTENFELD: DIENSTAG, 24. JULI 2018, 18.00 (*wetterbedingte Terminänderung möglich)

 

ENDE I KM 0 I LAFNITZMÜNDUNG, DOBERSDORF: 25. JULI 2018

 

 


 

RIVER PROJECT bezeichnet das Vorhaben dem Fluss Feistritz bis zu seiner Mündung in die Lafnitz zu folgen. Die gesamte Strecke, etwa 114 km, teilt sich auf in den Bereich oberhalb und in den Klammen, wo er als wenig wasserführender Bergbach fließt, und in den mittleren und unteren Teil wo er von zahlreichen Wehren und Wasserkraftwerken immer wieder aufgestaut und unterbrochen ist, hier befinden sich auch Stauläufe mit tieferem Wasser.

Der Plan ist, auf der gesamten Strecke innerhalb des Flussbettes und der direkten Uferbereiche zu bleiben, im Fluss zu gehen, aber auch auf Kiesbänken und Felsen an den inneren Flussrändern, um schwer passierbaren Stellen auszuweichen, Teilstrecken mit einem Schlauchkajak zu befahren, das vor Staustufen und Kraftwerken aus dem Wasser gehoben werden kann, um diese zu umgehen, und im unteren Bereich auch Kurzstrecken zu schwimmen. Für diese Flusswanderung sind 14 Tage eingeplant, sie soll ab Mitte Juli ohne zeitliche Unterbrechungen durchgeführt werden, soweit dies wetterbedingt möglich ist. Die Veränderungen des Flusses sollen fotografisch dokumentiert und in weiterer Folge eine Naturbeschreibung angefertigt werden. Für das Projekt gibt es Informationsaustausch mit der Abteilung 14 - Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit des Landes Steiermark, der Abteilung Wasserbau der Bezirkshauptmannschaft Hartberg und DI Dr. Helmut Habersack (UNESCO Lehrstuhl für „Integrated River Research and Management“, Christian Doppler Labor für Sendimentforschung und -management, IWHW -Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau, WAU - Department für Wasser, Atmosphäre und Umwelt, BOKU - Universität für Bodenkultur Wien)

 

 


 

„Schwimmend, in einem Wassergraben hinter seinem Haus in Suffolk, kommt Deakin die Idee zu einer

in ihrer Exzentrik zunächst sehr britisch anmutenden Expeditionstour - die Vermessung des Landes aus

Fisch- und Froschperspektive erbringt handfeste und durchaus unerwartete Erkenntnisse über die Natur,

ihre - nicht nur - tierischen Bewohner und damit über die gesamte Insel. Wenn Deakin beispielsweise

nach Cambridge reist, um in den Cam zu springen, schildert er nicht nur minutiös Kälte, Wasserqualität

und seine Schwimmroute, sondern nimmt auch die Geschichte der Gegend ins Visier. Gerade weil der

passionierte Schwimmer die Natur verehrt, ist sein Reisebericht immer auch ein Manifest der Freiheit und

der Achtung vor dem Leben. Umweltverschmutzung, Flussbegradigung und das Verschwinden natürlicher

Überlaufwiesen prangert Deakin ebenso an, wie die Sperrung ehemals öffentlicher Gewässer durch Privatisierung der Uferlandschaft und den Wandel des Naturguts Wasser zur Ware.“

(Logbuch eines Schwimmers/Roger Deakin)

 

 

 

 

„Robert Macfarlane folgt alten Wegen - jenen Pfaden, Hohlstraßen, Furten, Feld- und Seewegen, die seit

der Antike die menschlichen Siedlungsräume miteinander verbinden und noch immer als unsichtbare

Wegweiser unsere Bewegungen bestimmen. Diese alten Pfade, begreift er bald, sind mehr als Möglichkeiten, einen Raum zu durchmessen. Nach ihrer jahrhundertelanger Begehung sind sie vielmehr auch Knotenpunkte unseres Denkens, Netzwerke unseres Wissens und ein geographisches Gewebe unserer

Gefühle geworden.“ (Alte Wege/Robert Mcfarlane)

 


 

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