Michael Schuster

Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt, 2015



Ein sich ständig ändernder Wirklichkeitsbegriff, dessen Reflexion, Untersuchung, Erweiterung und Wahrnehmung sind Themen, mit denen Michael Schuster sich auseinandersetzt. Die immer wieder versuchte Festlegung von Realität und deren Überprüfbarkeit dienen ihm als konzeptuellem medienreflexivem Künstler als Basis seiner Arbeit. Irritierend, gleichzeitig erhellend erschließt er uns über das Zitat von Friedrich Hebbel individuelle, aber auch allgemeine und öffentliche Begegnungen. Ausgelöst durch Bewegungssensoren erscheinen zwei komplementärfarbig verlaufende Schriftzüge sukzessive auf einem, tiefe Schichten reflektierenden Spiegel im Eingang zum Landhaus. Ausgewiesen als parlamentarisches und demokratisches Bekenntnis bildet dieses Haus die Basis für Schusters Satzwahl, mit der er ein unendliches Spektrum zur Wahrnehmungs-, Bewusstseins- und Verantwortungsreflexion öffnet.

 

Elisabeth Fiedler

 

 

Die Eröffnung findet im Rahmen der Ausstellung Licht statt, die drei Werke im Außenraum und eine internationale Tagung zum Thema im Joanneumsviertel präsentiert.  

 

 

Eröffnung

Montag, 16.03.2015, 18 Uhr

 

Landhaus, Durchgang Herrengasse

Herrengasse 16

8010 Graz

 

Eintritt frei

Veranstaltung findet im Freien statt.

 

Mit Michael Schuster, Landtagspräsident Franz Majcen, Landesrat Dr. Christian Buchmann, Dr. Elisabeth Fiedler  Leiterin des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

 

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Marienplatz 1/1
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9265
kioer@museum-joanneum.at