Joachim Baur

WINDOW, 2008



In Joachim Baurs vielschichtiger Medienskulptur WINDOW setzt die Interaktion von Kunst, (Volks)Kultur, Natur und Wissenschaft Energie frei – real und im übertragenen Sinn.
Die Konstruktion aus Kupfer und Eisen funktioniert wie eine Batterie, die – gespeist von Umwelteinflüssen – genug Strom erzeugt, um das autonome Senden von Signalen an http://window.mur.at/ zu ermöglichen.

 

Formal nimmt die Skulptur den Dialog mit dem Klingensteiner Achteckstadel, einem bemerkenswerten Zeugnis anonymer Volksarchitektur aus dem 19. Jahrhundert, auf, dessen Fensteröffnungen – etymologisch lässt sich window u.a. vom aisl. vindauga (Windauge) ableiten – sich über ihr Bauprinzip in Baurs WINDOW spiegeln. Eine sich selbst erhaltende "Idealwiese", entwickelt in Kooperation mit der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Gumpenstein, ergänzt das Ensemble vor Ort während sich Das große Rasenstück von Albrecht Dürer, eine bahnbrechende Ikone der Verbindung von Kunst und Natur, auf einem Ziegelobjekt wiederfindet, das die Arbeit im öffentlichen Raum als Edition begleitet.

 

In Kooperation mit Werkstadt Graz.

 

 

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Marienplatz 1/1
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9265
kioer@museum-joanneum.at

 

Nähere Informationen

http://window.mur.at

 

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Vasoldsberg

8071 Vasoldsberg