Werner Schimpl

Sonnenauge, 2011


permanent


Werner Schimpl beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Dialektik von "Innen und Außen". Das menschliche Auge - von ihm als "unser Lichtorgan" bezeichnet - wird in diesem Lichtkunstprojekt als Schnittstelle zwischen Außen- und Innenwelt besonders hervorgehoben.
Der Begriff Weitblick bezieht sich nicht nur auf das Landschaftspanorama von Koralm bis Sulmtal, sondern vielmehr auf die Notwendigkeit ökologisch nachhaltiger Energiepolitik, ein Thema von aktueller Brisanz.Die "Iris des Auges", das Licht und Energie aufnehmende Element, ist aus einer 6m großen Scheibe aus Solarzellen gebildet.

Das Gegenstück dazu ist eine Lichtscheibe in 12 Meter Höhe, welche mit der Photovoltaik-Iris direkt in Verbindung gebracht wird. Diese "künstliche Sonne" egalisiert den natürlichen Kreislauf des Sonnensystems und lässt an diesem Ort 24 Stunden die Sonne scheinen.

Eine Erweiterung des Projektes SONNENAUGE ist von der Fertigstellung des Koralmtunnels abhängig, der an dieser Stelle in 70 Meter Tiefe durch führen wird. Der Einblick in die Vorgänge unter der Erdoberfläche "dieses Verkehrsknotenpunktes", wird durch einen Lichtimpuls an der Oberfläche sichtbar gemacht, während der Zug den Tunnel befährt.

 

Beteiligte Gemeinden:
Deutschlandsberg
Garanas
Gressenberg
Hollenegg
St. Martin /Sulmtal
St. Peter/Sulmtal
Schwanberg
Sulmeck-Greith
Trahütten

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Marienplatz 1/1
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9265
kioer@museum-joanneum.at

 

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