Hirsche weltweit

Vom Elch bis zum Pudu

29.06.2008-21.10.2009


Eröffnung: 29. Juni 2008, 11 Uhr
Kuratiert von: Karlheinz Wirnsberger

Vom größten lebenden Hirsch, dem Elch, über den Riesenhirsch, der mit seiner Geweihauslage von mehr als zwei Metern der Eiszeit zum Opfer fiel, bis hin zum kleinsten Stirnwaffenträger, dem Pudu – die Sonderausstellung Hirsche weltweit zeigt mehr als 60 Hirscharten. Dabei versteht sie sich nicht als Trophäenschau, sondern beleuchtet die kulturgeschichtliche Bedeutung der paarhufigen Wieder käuer. Ergänzt wird die europaweit einzigartige Sammlung durch Grafiken der Künstlerin Marianne Merz.

 

Die Sonderausstellung Hirsche weltweit befasst sich mit den einzelnen Facetten der Hirsch-Forschung und versucht, den Hirsch in seiner ganzen Bedeutung für unseren Kulturraum zu begreifen. Denn ob als Gemälde, Garderobenhaken, Salzstreuer oder Gürtelschnalle, vor allem der Rothirsch ist als Motiv beliebt. Dass er schon seit Beginn unserer Kultur mit der kraftvollen Erneuerung des Lebens verbunden ist, beweisen prähistorische Gräberfunde, wie etwa eine Urne vom Galgenkogel bei Wildon, auf der Bronze-Applikationen mit einem Riesenhirsch angebracht sind. In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts hat man das Hirschmotiv neu entdeckt und es zum Symbol für Natürlichkeit, Naturverbundenheit, Stärke und Zeitgeist gemacht.

 

Jagdmuseum, Schloss Stainz

Schlossplatz 1
8510 Stainz, Österreich
T +43-3463/2772-16
F +43-3463/2772-21
jagd@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
24. März 2018 bis 31. Oktober 2018 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

 

2. April 2018
21. Mai 2018