Archiv

2006

23.10.

Die Gruppe, das Feld, die Übersicht und der Rahmen

Die Gruppe, das Feld, die Übersicht und der Rahmen

Museumspädagogische Revue

Frank Jürgensen kann auf eine rund 30jährige Tätigkeit als Museumspädagoge zurückblicken und wir haben ihn eingeladen, über seine Erfahrungen zu berichten. Ausgehend von einer Skizze des weiten Feldes vermittlerischer Arbeit und unterschiedlicher Auffassungsweisen an Hamburger Beispielen wird er sich schwerpunktmäßig den Führungen, ihrem Aufbau und möglichen Verfahren widmen.

2006

20.10. - 21.10.

Protections

Protections

This is not an exhibition

Protections ist der Beitrag des Kunsthaus Graz zum steirischen herbst 2006. Wie im Untertitel betont, ist Protections keine Ausstellung, sondern bezeichnet ein mehrschichtig angelegtes, sich permanent veränderndes und hinterfragendes Gefüge vielfältiger Versuchsanordnungen. Protections entsteht täglich neu aus architektonischen Interventionen, theatralen Formen und performativen Installationen, aus filmischen, konzeptionellen und diskursiven Studien, ist bestimmt durch die Anwesenheit vor Ort agierender KünstlerInnen und ist nichts ohne seine Besucherinnen und Besucher.

2006

07.09. - 09.09.

Basel

Basel

Kunstmuseen und Kunsträume

Basel als die Kunst- und Museumsstadt der Schweiz, kann nicht nur auf zahlreiche Kunst- und Ausstellungsräume, sondern auch auf eine lange Tradition der bürgerlichen Kunstpflege, der mäzenatischen Kunstförderung und eines zivilgesellschaftlichen Engagements beim Sammeln und Musealisieren von Kunst verweisen. Die Museumsakademie Joanneum bietet die Möglichkeit, drei Tage lang mit Peter Pakesch, einem langjährigen Leiter der Kunsthalle Basel, und Gottfried Fliedl die bedeutenden Kunsträume der Stadt kennen zu lernen. 

2006

12.08. - 18.08.

Welches Museum braucht es?

Welches Museum braucht es?

Das (un)begriffene Museum

Im Jahr 2006 konzentrieren wir uns auf das Thema „Welches Museum braucht es? Das (un)begriffene Museum.“, und rücken damit den gesellschaftlichen Kontext, die Funktionen und die Legitimation des Museums ins Zentrum. Wie bisher legen wir großen Wert auf den Methodenmix von Vortrag, Plenumsdiskussionen, Kleingruppenarbeit, Arbeit mit Texten und Exkursionen mit Museumsbesuchen. 

2006

04.07.

kopfüber herzwärts

kopfüber herzwärts

Nachdem wir bereits einen ersten feinen Club-Abend im Kindermuseum verbringen und uns einen Eindruck von der Atmosphäre des Hauses verschaffen konnten, möchten wir uns diesmal der aktuellen Sonderausstellung „kopfüber herzwärts“ zuwenden. Das Thema Mensch wird in dieser Schau in der metaphorischen Übersetzung eines Wohnhauses erfahrbar. 14 Erlebnisräume und 80 Installationen folgen dabei dem Konzept eines „bewegenden Ausstellungsbesuchs“.

2006

09.06. - 10.06.

Ausstellungen lesen

Ausstellungen lesen

Analysen musealer Gestaltung

Die Arbeiten der Kulturwissenschafterin Jana Scholze haben die erst junge Museums- und Ausstellungstheorie um einen nützlichen Ansatz bereichert: Auf der Basis der semiotischen Konzepte von Umberto Eco und Roland Barthes entwickelt die Autorin ein methodisches Instrumentarium zur Analyse von Ausstellungen als komplexe, vielschichtige Medien und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie Kommunikationsprozesse in Ausstellungen funktionieren.

2006

19.05. - 20.05.

Beam me up, Scotty!

Beam me up, Scotty!

Multimediale Informationssysteme im Museum

Der technologische Fortschritt hat längst die Museen erreicht und eröffnet u.a. im Bereich der Vermittlung neue Möglichkeiten. Wir möchten den neuen interaktiven Multimedia-Guide für das Kunsthaus Graz unter Einbeziehung seines Entwicklungsteams als Ausgangspunkt nehmen, um die Möglichkeiten und Potentiale multimedialer Informationssysteme im Vergleich zu herkömmlichen Audioguide-Systemen und personellen Vermittlungsformen zu erörtern sowie Fragen der Bedienbarkeit und das Verhältnis von Technik und Inhalt zu diskutieren.

2006

12.05.

Club der Museumsakademie

Club der Museumsakademie

... goes Admont

Das Museum des Stiftes Admont hat vor wenigen Wochen den Österreichischen Museumspreis 2005 erhalten. Ein guter Anlass, wie wir meinen, das 2003 eröffnete „Großmuseum“ mit seinen kunst-, kultur- und naturhistorischen Sammlungen näher kennen zu lernen. 

2006

21.04. - 22.04.

Die Besucher*innen

Die Besucher*innen

Methodologie und Verfahren der anwendungsorientierten Besucher*innenforschung

Besucher*innenorientierung setzt Kenntnisse der Besucher*innenstrukturen, Besuchsmotivationen und von Verhaltens- und Aneignungsformen in Ausstellungen voraus. Insbesondere dann, wenn Sonder- oder Dauerausstellungen neu geplant oder verändert werden, ist die systematische Einbeziehung von Rezeptionsgewohnheiten für den Erfolg von zentraler Bedeutung. Im Workshop werden speziell für unterschiedliche Probleme der Museumsarbeit entwickelte Instrumente der empirischen Museumsforschung vorgestellt, an Beispielen erörtert und ihre Anwendungsvoraussetzungen diskutiert.

2006

07.04. - 08.04.

Das Nashorn in Vorarlberg

Das Nashorn in Vorarlberg

Präsentationsstrategien von Natur

Die Veranstaltung ist der Natur(wissenschaft) im Museum gewidmet. Ausgehend von der Dauerausstellung der inatura dornbirn werden wir aktuelle konzeptionelle und gestalterische Trends in Naturmuseen systematisch erfassen und dabei die Brauchbarkeit unterschiedlicher in den Kulturwissenschaften entwickelter Analysemodelle zu erproben. Dazu wird in ExpertInnenbeiträgen, ausführlichen Erkundungstouren und Diskussionen unterschiedlichen Fragen nachgegangen.

2006

29.03.

Vom Duft der Alpen

Vom Duft der Alpen

Beat Gugger

Ausgehend von der Ausstellung „Mit der Nase in die Berge – Alpine Duftgeschichte(n)“, die Beat Gugger für das WinterSportMuseum Mürzzuschlag vorbereitet, wollen wir mit dem Schweizer Kurator über experimentelle Konzepte und Inszenierungen zur Vermittlung von Themen wie Heimat oder Alpen sowie sein Verständnis von Ausstellungen als Trophäensammlungen, Kuriositätenkabinette und Musée sentimental diskutieren. 

2006

23.03. - 25.03.

Alltag sammeln

Alltag sammeln

Inventarisieren als Kulturtechnik

Im Mittelpunkt der beiden Veranstaltungen steht das Inventarisieren als grundlegende und komplexe museale Tätigkeit mit weit reichenden Folgen für alle Aufgaben des Museums. Die damit verknüpften Fragen und Probleme werden exemplarisch am noch jungen Sammlungsgut Alltagskultur erörtert.

2006

01.03.

Metamorphosen des Abfalls

Metamorphosen des Abfalls

Susanne Hauser

Wo Industriebrachen technisch und ökonomisch nicht zu bewältigen sind, entstehen Entwürfe, die sie ästhetisieren. In Ihrem Buch Metamorphosen des Abfalls. Konzepte für alte Industrieareale beschreibt Susanne Hauser die Strategien, mit denen seit den fünfziger Jahren über die Ruinen der traditionellen Industrie die postmoderne Landschaft modelliert wird. Sie geht der Logik nach, den Abfall durch Ästhetisierung zum Verschwinden zu bringen und zeigt, wie aus vernutzten Bauten und Geländen Museen, Denkmale und schöne Natur geworden sind.

2006

24.02. - 26.02.

Das Museum des Museums

Das Museum des Museums

Besuchen Sie das KEOM, solange es noch steht

Das Karl Ernst Osthaus-Museum wurde 1902 als Museum Folkwang eröffnet und erlangte bald Ruhm als das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst. Der künstlerischen Avantgarde gewidmet, machte es durch die Ausformung einer radikal avantgardistischen Museumsidee Geschichte.

2006

14.02.

Die Zukunft der Jüdischen Museen

Die Zukunft der Jüdischen Museen

Seit den 80er-Jahren sind Jüdische Museen zu den wichtigsten Gedächtnisorten in Österreich und Deutschland geworden. Viele von ihnen haben, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können, innovative Formen des Ausstellens, des Umgangs mit Sammlungen, des Arbeitens mit dem Publikum und der Community entwickelt. Deshalb sind sie von allgemeinem museologischem Interesse. In Jüdischen Museen stellen sich Grundfragen historischer Museen generell, der Rolle von Museen in der Geschichtskultur und der besonderen Medialität des Museums.

2006

06.02.

Gedächtnis zwischen öffentlicher Inszenierung und privater Erinnerung

Gedächtnis zwischen öffentlicher Inszenierung und privater Erinnerung

Im Mittelpunkt unseres Treffens steht das Spannungsfeld zwischen privater Erinnerung und dem inszenierten, vermeintlich kollektiven Gedächtnis. Ausgehend von den Aktivitäten bzw. Zielsetzungen des „Büro der Erinnerungen“ am Landesmuseum Joanneum und vor dem Hintergrund des zu Ende gegangenen Gedankenjahres 2005 möchten wir den Wechselwirkungen zwischen offiziellem und privatem Gedächtnis nachspüren.

2006

20.01. - 21.01.

Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

Das Museum als Betrieb

Hinter dem was die Öffentlichkeit als Museum wahrnimmt, sind täglich Entscheidungen gefordert: um Betriebsstrukturen und Organisationsentwicklung, Finanzwesen und Controlling, Rechtsformen und Trägerschaften, Personalführung und -entwicklung. Die so genannte Ausgliederung betrifft alle diese Aufgaben und bedeutet für Museen völlig neue Herausforderungen.

2005

20.12.

Slowenien

Slowenien

Die andere Museumslandschaft

Slowenien besticht durch eine vielfältige Museumslandschaft und eine dynamische Museumsszene. Wir haben Andreja Rihter und Tanja Roženbergar Šega eingeladen, mit uns über die Unterschiede der slowenischen Museen und Museumspolitik im Vergleich zu Österreich zu sprechen und nachzudenken. 

2005

07.12.

FRida & freD

FRida & freD

Kindermuseum Graz

Das Kindermuseum ist ein vergleichsweise junger Museumstyp, der dem Ausstellen und Vermitteln eine herausragende Bedeutung zumisst. Auf die Bedürfnisse von Kindern und jungen BesucherInnen zugeschnitten, setzt es auf ein Begreifen mit allen Sinnen, auf „Learning by doing“ und „Hands on-Konzepte“. Somit ist, anders als in den meisten anderen Museen, das Anfassen, Ausprobieren u.ä. nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

2005

10.11. - 11.11.

Unschuldskomödien

Unschuldskomödien

Was Museen zeigen und verschweigen

Museen, alle Museen, sind Orte einer Selbstbeschreibung unserer gegenwärtigen Kultur und Gesellschaft. Sie bilden ein unerschöpfliches Reservoir an theoretisch, methodisch, praktisch, ästhetisch, historisch relevanten Fragestellungen. Die Diskussion über Museen und Ausstellungen vermittelt allerdings noch immer den Eindruck, es handle sich bei Museen um zwar kulturpolitisch wichtige, aber doch eher harmlose Einrichtungen, deren Zweck je nach Genre die Unterhaltung oder Belehrung des Publikums sei. 

Kontakt

Museumsakademie Joanneum

Sackstraße 16, 8010 Graz (AT)

museumsakademie@museum-joanneum.at
+4366480179537