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15.02. - 16.02.2008

Wissenschaft auf/zu

Wissenschaft auf/zu

Zum Boom universitärer Sammlungen und Museen

„auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften“ heißt die erste von der Wissenschaftshistorikerin Anke te Heesen und der Kunsthistorikerin Anette Michels kuratierte Ausstellung im Museum der Universität Tübingen. Uns ist sie Anlass, um über das wachsende Interesse an universitären Sammlungsbeständen und Wissenschaftsartefakten nachzudenken (...)

25.01. - 26.01.2008

Personalmanagement

Personalmanagement

Schlüssel zur Museumsentwicklung

Professionelles Personalmanagement, das der speziellen Situation von Museen gerecht wird und von der Stellenausschreibung bis zur Personalverwaltung nach bestimmten Standards und Kriterien agiert, scheint heute gefragter denn je.

08.11. - 10.11.2007

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück: Museum

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück: Museum

Geschichte, Gegenwart und Perspektiven technischer Museen

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Museums scheint aus der museologischen Alltagspraxis verschwunden zu sein. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir das Wort Museum gebrauchen, steht im Missverhältnis zu seiner reichen Bedeutungsgeschichte. Deshalb haben wir eine Veranstaltung konzipiert, die die Aufgabe hat, ein historisches Verständnis dessen anzubahnen, was wir heute Museum nennen.

04.10. - 06.10.2007

Die Zukunft des Universalmuseums

Die Zukunft des Universalmuseums

Universalmuseen sind ein für das 19. Jahrhundert charakteristischer Museumstyp. Das Landesmuseum Joanneum ist eines der ältesten und signifikantesten unter ihnen. Als Sammlungen zeichnen sich Universalmuseen durch eine möglichst umfassende Repräsentation von Kultur und Natur aus. Als Institutionen sind sie durch ihre hohe funktionale Komplexität ausgezeichnet und haben einen Geltungsanspruch mit betont identitätspolitischem Selbstverständnis. Geschichte, Funktionen, das Potential des sogenannten Universalmuseum, aber auch die Hypotheken und Chancen dieses besonderen Typs von Museum werden ausgelotet.

28.09. - 29.09.2007

Housing, Performing, Staging

Housing, Performing, Staging

Das Kunsthaus Graz als Modell für neue Ausstellungsstrategien

Dank seiner ungewöhnlichen äußeren Erscheinung ist das Kunsthaus Graz längst zu einem neuen städtischen Wahrzeichen geworden. Für das Ausstellen bedeutet die unkonventionelle Raumsprache seines Inneren die immer neue Suche nach ebenso unkonventionellen kuratorischen und gestalterischen Lösungen.

11.08. - 18.08.2007

9. Internationale Sommerakademie Museologie

9. Internationale Sommerakademie Museologie

The Making of. Über das Ausstellen

Die Internationale Sommerakademie Museologie ist seit 1999 ein Anziehungspunkt für alle, die an Reflexion und Austausch im Diskursfeld Museum interessiert sind. Unter Einbindung
internationaler Fachleute und TeilnehmerInnen aus vielen Ländern werden Inhalte auf dem aktuellen Stand museologischer Theoriebildung und Praxis vermittelt.

01.06. - 02.06.2007

passion for arts

passion for arts

Vermittlung zwischen Leidenschaft, Wissen und Kompetenz

Der Vermittlung wird in der Sammlung Essl eine im Vergleich prominente Rolle zuteil, die weit reichende Einbeziehung des Teams in die Ausstellungsaktivitäten des Hauses gilt in Fachkreisen als vorbildlich. Wir möchten die laufende Ausstellung passion for arts nutzen, um die Philosophie und Arbeitsweise des Teams um Andreas Hoffer kennen zu lernen und als Modell nutzen, um neue Perspektiven der Vermittlungsarbeit im Allgemeinen zu diskutieren.

03.05. - 05.05.2007

Was ist ein gutes Museum?

Was ist ein gutes Museum?

Qualität im Museum

"Qualität" taucht im Zusammenhang mit Museen an vielen Stellen auf. Beispielsweise als Frage effizienter Organisation, der Erfüllung normierter Standards oder der Zufriedenheit von MitarbeiterInnen. Im Benchmarking vergleichen sich Museen untereinander. Auszeichnungen, Gütesiegel und Akkreditierungen sind Bewertungen, die das Museum zu seiner Umwelt in Beziehung setzen. Die Frage, was ein gutes Museum ausmacht, ist auch zum zentralen Thema von Museumsorganisation geworden, weil sich Funktion und Wahrnehmung von Museen verändert haben.

12.04. - 14.04.2007

Zwischen Rekonstruktion und Illusion

Zwischen Rekonstruktion und Illusion

Neue Tendenzen der Ausstellungsinszenierung am Beispiel Amsterdamer Museen

Die Geschichte des Museums ist auch eine wechselnder Präsentationssprachen und Ästhetiken. Ob puristische Objektdarbietung oder reizdichter Atmosphärenraum – die Art und Weise, wie Objekte miteinander in Beziehung gesetzt werden, ob und wie sie mittels Texten, architektonischer Maßnahmen und inszenatorischer Gestaltungsmittel (Farben, Töne, Licht, Gerüche etc.) kontextualisiert werden, legt Deutungen und Lesarten nahe und leistet einen Beitrag zu Botschaft und Narration einer Ausstellung.

23.03. - 24.03.2007

Zeichenträger mit Anmutungsqualität

Zeichenträger mit Anmutungsqualität

Zur Eigenart der Museums-Dinge

Gottfried Korff hat das Ausstellen und das Sprechen über Objekte in den letzten 25 Jahren maßgeblich geprägt. In mehreren kulturgeschichtlichen Großausstellungen hat er ein Bewusstsein für das Ding als historischer Informant und Argument, als Kern und Inbegriff des Musealen geschaffen.

09.03. - 10.03.2007

Identitäten anschauen - Viewing Identities

Identitäten anschauen - Viewing Identities

Das Museum für Zeitgeschichte in Celje

Museen scheinen für die Konstruktion und Repräsentation von kollektiver Identität besonders geeignet und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Artikulation, beim Denken und Praktizieren von nationaler Identität. Nun scheint gerade die nationalstaatliche Identität in Kritik geraten.

27.02.2007

Gesammelte Wissenschaften

Gesammelte Wissenschaften

Die Universität und ihre Sammlungen

Seit einigen Jahren werden die Sammlungen der Universitäten auch im deutschsprachigen Raum verstärkt mit Aufmerksamkeit bedacht. Universitätsverantwortliche entdecken in den oft Millionen von Objekten für Forschung und Lehre die kulturelle Bedeutung ihres historischen Erbes, und die Öffentlichkeit zeigt sich fasziniert von den Maschinen und Apparaturen aus alten Laboren, von Präparaten und Abgusssammlungen, die gemeinsam mit Labor- und Reisetagebüchern die geheimnisvollen Wissenswelten vergangener Tage repräsentieren und einen kleinen Eindruck davon vermitteln, wie bis heute Forschung passiert und Wissen entsteht.

02.02. - 03.02.2007

Feine Unterschiede

Feine Unterschiede

Zur Repräsentation von gender, race und class im Museum

Wie Roswitha Muttenthaler feststellt, basieren Museen häufig auf dem Anspruch, neutral, objektiv und allgemein gültig zu sein. Doch jede kulturelle Praktik spiegelt gesellschaftliche, wissenschaftstheoretische und kulturpolitische Interessen wider.

05.12.2006

Die Reinwardt Akademie

Die Reinwardt Akademie

... zu Gast

Die Reinwardt Akademie ist einer der prominentesten Ausbildungsplätze für Museologie in Europa. Die einzige Hochschule für „Cultural Heritage Studies“ in den Niederlanden wurde 1976 gegründet und ist seit 1987 eine eigenständige Fakultät, die mit der Amsterdamer Hochschule der Künste verbunden ist. Peter van Mensch, Professor für Heritage Studies und Leontine Meijer, Dozentin für theoretische Museologie und Ethik werden beim kommenden Club-Treffen über ihre Arbeit an der Reinwardt Academy berichten.

17.11. - 18.11.2006

Bildgeschichte(n) in historischen Ausstellungen

Bildgeschichte(n) in historischen Ausstellungen

oder: Wie viel Kontext braucht ein Foto?

In vielen historischen Ausstellungen behaupten Fotografien, sie könnten zeigen, „wie es war". Dieser naive Gebrauch beschränkt sich auf die vermeintlich dokumentarischen Bildinhalte, allenfalls setzen KuratorInnen noch auf die emotionalisierenden Qualitäten von Fotos. Quellenkritische Fragen an das Medium dagegen bleiben oft unreflektiert, ebenso Überlegungen zu fotografischen Repräsentationsweisen und den Blicken der BetrachterInnen.

23.10.2006

Die Gruppe, das Feld, die Übersicht und der Rahmen

Die Gruppe, das Feld, die Übersicht und der Rahmen

Museumspädagogische Revue

Frank Jürgensen kann auf eine rund 30jährige Tätigkeit als Museumspädagoge zurückblicken und wir haben ihn eingeladen, über seine Erfahrungen zu berichten. Ausgehend von einer Skizze des weiten Feldes vermittlerischer Arbeit und unterschiedlicher Auffassungsweisen an Hamburger Beispielen wird er sich schwerpunktmäßig den Führungen, ihrem Aufbau und möglichen Verfahren widmen.

20.10. - 21.10.2006

Protections

Protections

This is not an exhibition

Protections ist der Beitrag des Kunsthaus Graz zum steirischen herbst 2006. Wie im Untertitel betont, ist Protections keine Ausstellung, sondern bezeichnet ein mehrschichtig angelegtes, sich permanent veränderndes und hinterfragendes Gefüge vielfältiger Versuchsanordnungen. Protections entsteht täglich neu aus architektonischen Interventionen, theatralen Formen und performativen Installationen, aus filmischen, konzeptionellen und diskursiven Studien, ist bestimmt durch die Anwesenheit vor Ort agierender KünstlerInnen und ist nichts ohne seine Besucherinnen und Besucher.

07.09. - 09.09.2006

Basel

Basel

Kunstmuseen und Kunsträume

Basel als die Kunst- und Museumsstadt der Schweiz, kann nicht nur auf zahlreiche Kunst- und Ausstellungsräume, sondern auch auf eine lange Tradition der bürgerlichen Kunstpflege, der mäzenatischen Kunstförderung und eines zivilgesellschaftlichen Engagements beim Sammeln und Musealisieren von Kunst verweisen. Die Museumsakademie Joanneum bietet die Möglichkeit, drei Tage lang mit Peter Pakesch, einem langjährigen Leiter der Kunsthalle Basel, und Gottfried Fliedl die bedeutenden Kunsträume der Stadt kennen zu lernen. 

12.08. - 18.08.2006

Welches Museum braucht es?

Welches Museum braucht es?

Das (un)begriffene Museum

Im Jahr 2006 konzentrieren wir uns auf das Thema „Welches Museum braucht es? Das (un)begriffene Museum.“, und rücken damit den gesellschaftlichen Kontext, die Funktionen und die Legitimation des Museums ins Zentrum. Wie bisher legen wir großen Wert auf den Methodenmix von Vortrag, Plenumsdiskussionen, Kleingruppenarbeit, Arbeit mit Texten und Exkursionen mit Museumsbesuchen. 

04.07.2006

kopfüber herzwärts

kopfüber herzwärts

Nachdem wir bereits einen ersten feinen Club-Abend im Kindermuseum verbringen und uns einen Eindruck von der Atmosphäre des Hauses verschaffen konnten, möchten wir uns diesmal der aktuellen Sonderausstellung „kopfüber herzwärts“ zuwenden. Das Thema Mensch wird in dieser Schau in der metaphorischen Übersetzung eines Wohnhauses erfahrbar. 14 Erlebnisräume und 80 Installationen folgen dabei dem Konzept eines „bewegenden Ausstellungsbesuchs“.

Kontakt

Museumsakademie Joanneum

Sackstraße 16, 8010 Graz (AT)

museumsakademie@museum-joanneum.at
+4366480179537