Museumsakademie Joanneum
Sackstraße 16, 8010 Graz (AT)
13.08. - 20.08.2005
Die Internationale Sommerakademie für Museologie bietet seit 1999 Reflexion und Austausch im Diskursfeld Museum. Unter Einbindung internationaler Fachleute werden in einem einwöchigen Kurs Inhalte auf dem aktuellen Stand museologischer Theoriebildung und Praxis vermittelt, aus den Themenfeldern Ausstellungsgestaltung, organisatorische und institutionelle Aspekte des Museums, Geschichte und Funktion von Museen, Projektmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, wobei jedes Jahr verschiedene Schwerpunkte einen Aspekt des aktuellen museologischen Diskurses aufgreifen.
01.07. - 02.07.2005
Anlässlich der Ausstellung an/sammlung an/denken. Ein Haus und seine Dinge im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Ein Projekt von Cornelia Meran mit dem Österreichischen Museum für Volkskunde Wien und dem Salzburger Museum Carolino Augusteum Salzburg.
29.06.2005
Unter dem Titel "Natur im Zimmer. Ausstellungsweisen von Natur am Landesmuseum" werden Bernd Moser (Leiter des Department Natur und der Abteilung für Mineralogie) und Ursula Stockinger (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Zoologie und Kuratorin der Ausstellung "Das Meer im Zimmer. Von Tintenschnecken und Muscheltieren") einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit gewähren: über Entwicklungsperspektiven der naturkundlichen Sammlungen und (Sonder)Ausstellungen, Projektvorhaben und längerfristige Pläne für den traditionsreichen Standort Raubergasse sowie mögliche weitere Standorte (Stichwort Herberstein) sprechen.
25.05.2005
Im Rahmen unseres Schwerpunktes Museologische Forschung aus Graz wird Dr. Marlies Raffler, Ass. Professorin am Institut für Geschichte/Neuzeit der Karl-Franzens-Universität Graz über ihre Habilitation sprechen. Diese widmet sich unter dem Titel museum – nationis speculum aut imago der Entstehung und Entwicklung, der kulturellen Bedeutung und politischen Funktion der National- und Landesmuseen in der Habsburgermonarchie - ein Verzeichnis ausgewählter Publikationen findet sich im Anhang.
18.05.2005
Die Ausstellung „Jetzt ist er bös, der Tennenbaum. Die zweite Republik und ihre Juden“ beschäftigt sich mit tabuisierten, verdrängten und unbewussten Aspekten der Zweiten Republik. Insofern bildet sie im dichten Umfeld der (regierungs)offiziösen Geschichtskultur des ‚Gedankenjahres’ 2005 einen scharfen Kontrast und fordert eine Diskussion ein, die kaum oder nur mangelhaft geführt wurde und wird.
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