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Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing wird im September zur Filmkulisse für die ORF-Erfolgsserie „SOKO Donau“

 

Stübing, 04.09.2026

 

An insgesamt drei Drehtagen ist derzeit das Filmteam von „SOKO Donau“ im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing zu Gast, um vor der besonderen historischen Kulisse einen neuen Kriminalfall zu lösen. Die originalgetreu erhaltenen und wiedererrichteten Gebäude des Freilichtmuseums werden dabei zum Schauplatz der beliebten ORF-Krimiserie.

Zu Besuch am Set von "SOKO Donau" im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing: Regisseur Holger Barthel, Michaela Steinböck-Köhler (Leiterin Österreichisches Freilichtmuseum Stübing), Gregor Seeberg, Lilian Klebow, Andreas Kiendl, Max Fischnaller, Maria Happel, Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl, Martin Gruber, Marko Mele (wissenschaftlicher Geschäftsführer, Universalmuseum Joanneum), v.l., Foto: Universalmuseum Joanneum /J.J. Kucek

Teambuilding mit tödlichem Ausgang
Was als Teambuilding-Seminar beginnt, entwickelt sich für das „SOKO Donau“-Team rasch zu einem neuen Fall: Im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing soll zunächst der Teamgeist der Einsatztruppe gestärkt werden – doch schon nach der ersten Gruppenübung wird im Wald die Leiche eines unbekannten Mannes entdeckt.

 

Zur Tatzeit befinden sich neben den Ermittler*innen nur die Mitarbeiter*innen eines kleinen Wiener Finanzberatungsbüros und deren Teamtrainerin im Freilichtmuseum. Schnell stellt sich die Frage, wer von ihnen den Toten kannte – und wem überhaupt zu trauen ist. Denn innerhalb des Unternehmens sorgen Spannungen und gegenseitige Konflikte für reichlich Verdachtsmomente. Aus dem geplanten Teambuilding wird damit ein neuer Einsatz für das SOKO-Team.

 

Für die neue Folge stehen die bekannten Hauptdarsteller der Serie vor der Kamera: Martin Gruber als Kriminalhauptkommissar Max Herzog, Andreas Kiendl als Bezirksinspektor Klaus Lechner, Lilian Klebow als Chefinspektorin Penny Lanz, Gregor Seberg als Oberst Helmuth Nowak, Maria Happel als Gerichtsmedizinerin Franziska Beck und Max Fischnaller als Kriminaltechniker Julius Rubatsch.

„Wir freuen uns sehr, dass das Österreichische Freilichtmuseum Stübing als Kulisse für ‚SOKO Donau‘ ausgewählt wurde. Unsere historischen Gebäude und die besondere Atmosphäre bieten einen außergewöhnlichen Rahmen für die Dreharbeiten“, so Marko Mele, Geschäftsführer des Universalmuseums Joanneum.

 

Auch Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl begrüßte das Filmteam am Set: „Das Freilichtmuseum Stübing bietet eine Kulisse, die man nicht künstlich schaffen kann – umso schöner, wenn sie auch für eine so beliebte Serie wie ‚SOKO Donau‘ entdeckt wird. Die Dreharbeiten sind eine tolle Gelegenheit, Stübing und diesen besonderen Kulturstandort in der Steiermark einem großen Publikum zu zeigen.“

An insgesamt drei Drehtagen wird das Österreichische Freilichtmuseum Stübing zum Schauplatz einer neuen Folge der beliebten ORF-Fernsehserie, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Historische Kulisse für spannende Ermittlungen
Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing zählt zu den bedeutendsten Freilichtmuseen Österreichs. Historische Bauernhöfe sowie Wirtschafts-, Handwerks- und Sakralgebäude aus unterschiedlichen Regionen Österreichs geben Einblick in das bäuerliche Leben, Wohnen und Arbeiten vergangener Generationen. Insgesamt umfasst das Gelände 103 historische Objekte, eingebettet in eine weitläufige Kulturlandschaft mit Wiesen, Wäldern, Feldern und Gärten. Seit 2019 ist das Österreichische Freilichtmuseum Stübing Teil des Universalmuseums Joanneum.

„Wir von der Produktion suchen immer nach interessanten, kulturell spannenden und auch optisch schönen Drehorten. Da wir noch nie im Freilichtmuseum Stübing gedreht haben, haben wir, nach Rücksprache mit der Cinestyria Filmcommission and Fonds, die Autorin Sigrid Neudecker mit der Entwicklung einer Geschichte beauftragt. Wir fanden es toll, dass wir hier die Möglichkeit fanden, das ganze Ermittlerteam gemeinsam zum einem ,Teambuildingseminar‘ in die Steiermark zu schicken“, so der Herstellungsleiter Roman Haschberger.

 

Sorgfältige Planung für einen reibungslosen Ablauf
Am Set, während der unmittelbaren Dreharbeiten, sind täglich rund 50 Personen im Einsatz. Begleitet wird das Team von einem umfangreichen Fuhrpark – darunter etwa Licht-LKW, Kamerabus, Garderobe, Kostüm und Catering sowie Fahrzeuge für den Transport der Schauspieler*innen. Im Sinne des Green Producing wird dabei besonderer Wert auf eine möglichst nachhaltige Umsetzung gelegt.

 

Den Dreharbeiten gehen mehrere Wochen intensiver Vorbereitung und detaillierter Planung voraus. Hinter den Kulissen und im Produktionsbüro sind dafür weitere rund 20 Personen im Einsatz. Auf den Bildschnitt folgen Sounddesign, Grading, Tonmischung und zahlreiche weitere Schritte der Postproduktion – bis schließlich das fertige Sendeband hergestellt und abgenommen ist. Die Ausstrahlung ist im Jahr 2027 geplant.

 

 

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Daniela Teuschler
+43/664/8017-9214, daniela.teuschler@museum-joanneum.at

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