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Fürstenfeld, 12.08.2026
Bereits zum neunten Mal setzt der künstlerische Leiter Günther Pedrotti die „Wasser Biennale“ in Fürstenfeld um. Auch heuer nutzen die beteiligten Künstler*innen das Medium Wasser für temporäre künstlerische Interventionen. Ein besonderer Höhepunkt entsteht in Kooperation mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark: Kerstin Reyer und Sophie Netzer, die als interdisziplinäres Kollektiv raumarbeiterinnen tätig sind, laden am 15. und 16. August mit „EIN BAD ZU NEHMEN“ zu einem inszenierten Hörspiel-Spaziergang ins Freibad Fürstenfeld. Dabei wird nicht nur für Abkühlung gesorgt, sondern auch die Geschichte der lokalen Badekultur erzählt.
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"Ein BAD ZU NEHMEN", ein Projekt des Künstlerinnenkollektivs "raumarbeiterinnen" und Teil der Wasser Biennale, ist am 15. und 16.8. im Freibad Fürstenfeld zu erleben. Gabriele Mackert (Leiterin Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark), Kerstin Reyer & Sophie Netzer (raumarbeiterinnen) und Günther Pedrotti (Leiter der Wasser Biennale), Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek
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Wasser ist ein elementarer Bestandteil unseres Lebens – und zugleich ein Thema, das angesichts zunehmender Trockenheit und Wasserknappheit immer stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt. Seit 2008 nimmt die „Wasser Biennale“ in Fürstenfeld dieses besondere Verhältnis zwischen Mensch und Wasser aus künstlerischer Perspektive in den Blick. Für Günther Pedrotti, Initiator und künstlerischer Leiter, bildet das Element den Ausgangspunkt und das verbindende Thema des Programms: "Wir nehmen die Unterseite der Oberfläche wahr", so Pedrotti. Seit vielen Jahren unterstützt das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark die „Wasser Biennale“: „Wasser ist überlebenswichtig für die Menschheit, das zeigt nicht zuletzt der Dürresommer 2026. Die Wasser Biennale lädt seit vielen Jahren Künstler*innen ein, sich intensiv mit unserer Umwelt und Fürstenfeld auseinandersetzen. Das größte Freibad Europas in Fürstenfeld feiert heuer 60 Jahre: Das Jubiläumsgeschenk der raumarbeiterinnen ist ein poetisches Meisterwerk", so Gabriele Mackert, Leiterin des Istituts für Kunst im öffentlichen Raum. Auch Kerstin Reyer und Sophie Netzer, Teil des Kollektivs raumarbeiterinnen, gehen in ihrem Projekt EIN BAD ZU NEHMEN der Beziehung zwischen Mensch und Wasser nach: "Alle kommen ins Freibad Fürstenfeld, um sich im Wasser abzukühlen. Wir kommen, um von außen einen Blick darauf zu werfen. Wie viel Gleichheit gibt es zwischen einem kleinen Wassertropfen und einem Menschen und wie wichtig sind öffentliche Bäder, um unser Miteinander zu erlernen und zu stärken? Wir erzählen eine Geschichte über das Wasser, das Baden und unsere Beziehung dazu, und laden ein, gemeinsam über unsere lebensnotwendige Ressource und unseren Umgang mit ihr nachzudenken.“
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Die Performerinnen Anna Sophie Adelt und Bernadette Laimbauer (v.l.) bei einer Probe zu EIN BAD ZU NEHMEN, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek
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Eintauchen in die Geschichte der Badekultur Für EIN BAD ZU NEHMEN wird das Freibad Fürstenfeld zur Bühne – und das Publikum taucht mitten hinein. Der inszenierte Hörspiel-Spaziergang führt durch die Geschichte der lokalen Badekultur und verbindet historische Materialien, Interviews und eigens entwickelte Erzählungen zu einer akustischen Zeitreise.
Ausgestattet mit Kopfhörern und einem Handtuch bewegen sich die Teilnehmer*innen durch das Badeareal. Sie hören Stimmen, Geschichten und Klänge, während um sie herum der ganz reale Badealltag weitergeht. Inszenierte Momente und alltägliche Situationen fließen dabei ineinander, die Grenzen zwischen Beobachter*innen und Beteiligten beginnen zu verschwimmen. Performer*innen, Schwimmer*innen und Turmspringer*innen werden ebenso Teil des Geschehens wie die Besucher*innen.
Die Audiokomposition verbindet Stimmen, Klanglandschaften und Textfragmente mit den Geräuschen des Freibads. So wird das Bad nicht nur als Ort der Erholung, sondern auch als sozialer und historischer Raum hör- und erfahrbar. Performative Interventionen an Land und im Wasser erweitern die akustische Zeitreise um körperliche und bildhafte Ebenen.
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Der inszenierte Hörspiel-Spaziergang führt das Publikum durch die Geschichte der lokalen Badekultur, Foto: Universalmusem Joanneum/J.J. Kucek
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Über die raumarbeiterinnen Als transdisziplinäres Kollektiv arbeiten die Künstlerinnen in Österreich und über die Landesgrenzen hinaus. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht häufig der öffentliche Raum. Ihre Projekte verbinden Performance, Sound und Installation und verwandeln bestehende Orte in temporäre Erfahrungsräume, in denen sich Bewegung, Klang und Objekte zu einem theatralen Geschehen verbinden. Weitere Infos
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EIN BAD ZU NEHMEN Konzept und Umsetzung: Kerstin Reyer und Sophie Netzer (raumarbeiterinnen) Termine: 15.08., 14:30 und 17:00 Uhr, sowie 16.08., 17:00 Uhr
Sounddesign: Florian Wulff Performerinnen: Anna Sophie Adelt , Bernadette Laimbauer Stimme: Bernadette Laimbauer, Otmar Brandweiner, Claudia Seigmann Kostüm: Verena Lanthaler Musik: Sabine Rechberger, States of Clay Turmspringer*innen: insanemoveproduction: Sayd Ali, Sebastian Simon Schwimmer*innen Ort: Freibad Fürstenfeld, Badstraße 1, 8280 Fürstenfeld
Ein Projekt von Wasser Biennale 2026 und Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
BILDMATERIAL ZUM DOWNLOAD finden Sie hier: EIN BAD ZU NEHMEN
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Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung!
Mit herzlichen Grüßen
Daniela Teuschler +43/664/8017 9214, daniela.teuschler@museum-joanneum.at
Stephanie Liebmann +43/664/8017-9213, stephanie.liebmann@museum-joanneum.at
Eva Sappl +43/699/1780-9002, eva.sappl@museum-joanneum.at
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