6. Juli 2014 / Anna Fras

Blogserie: Das Einmaleins der Redewendungen, Teil 6

Museum für Geschichte

Warum kommt uns manches spanisch vor? Warum reden Politikerinnen und Politiker einen Stiefel zusammen? Warum schenken wir uns nur manchmal reinen Wein ein und müssen sehr oft den Kelch bis zur bitteren Neige austrinken? Warum hat jemand etwas auf der Pfanne, während viele einfach nur vernagelte Typen sind?

Andreas Metelko gibt die Antworten auf diese Fragen in seinen Themenführungen im Museum im Palais. Dort gibt es nämlich zahlreiche Exponate zu sehen, die den Ursprung dieser und anderer vertrauten Redewendungen erklären. Für eine kleine Serie im Museumsblog hat er sich Zeit genommen, einige Highlights zu erzählen und das Rätsel um die Herkunft so mancher vertrauten Redewendung zu lüften.

“Über jemandem den Stab brechen”

Der Stab war ein Zeichen der richterliche Gewalt und Würde. Er wurde vor allem im Bereich der Blutgerichtsbarkeit gebraucht. Der Richter „stabte“ den Eid, indem er ihn auf den Gerichtsstab leisten ließ. Nach der Constitutio Criminalis Carolina von 1532 wurde der Gerichtsstab nach Verlesung eines Todesurteils zerbrochen. Daher stammt auch der Ausdruck „den Stab über jemand brechen“.

Richterstab aus vergoldeter Bronze, Datiert 1596, von der gräflich Stubenberg’schen Herrschaft Kapfenberg, Museum im Palais

 

Zum Nachlesen

Teil 1: “Das kommt mir spanisch vor”
Teil 2: “Bis zur bitteren Neige”
Teil 3: “Mit dem goldenen Löffel im Mund aufwachsen”

Teil 4: “Das ist mir Schnuppe!”
Teil 5: “Einen Stiefel zusammenrechnen”

Kategorie: Museum für Geschichte
Schlagworte: Blogserie Redewendungen


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