Apollo als Schutzgottheit des Weinbaus

Marten van Valckenborch d. Ä.

Foto: UMJ/N. Lackner

Marten van Valckenborch d. Ä. (1535–1612)

Umkreis

Apollo als Schutzgottheit des Weinbaus

Öl auf Leinwand

Inv.-Nr.: 902

Blühende Landschaften – Lob der Zivilisation

 

Die Epoche träumt vom Ideal einer wohlgeordneten Welt, vom harmonischen Zusammenwirken aller Gesellschaftsschichten. Symbol dafür ist wohlbestelltes Land, das reiche Ernten hervorbringt, ein Gegenbild zur Wirklichkeit, die vom Hunger bestimmt wird. Der Mensch ist in den Jahreslauf der Natur eingebunden. Die Sonne, so sie denn scheint, sichert das Wachstum der Feldfrüchte. Die allseits gefürchteten Missernten scheinen fern. Die tägliche Arbeit wird von abhängigen Bauern geleistet. Ihr Leben liegt ganz in den Händen des Grundherrn, dessen Schloss unübersehbar über den Feldern thront.

 

Der Sonnengott Apoll ist zugleich Schützer der Kultur und der Künste. Dafür steht die Leier, sein klassisches Attribut. Das Gemälde hat wahrscheinlich zu einem Zyklus von Allegorien gehört, die Monate, Tages- oder Jahreszeiten darstellten.

Alte Galerie, Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9560
altegalerie@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
01. Juli bis 31. Oktober Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr
01. November bis 31. März 2021

geschlossen, bis 22. Dezember 2020 jedoch im Rahmen einer Führung und nach Voranmeldung zugänglich


Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.

Öffnungszeiten der Bibliothek
Di–Fr 10–12 Uhr und nachmittags gegen Voranmeldung

 

 

26. Oktober