Dreifaltigkeitssäule in der Petersgasse in Graz

Johann Veit Kauperz (1741–1815)

Foto:UMJ/N. Lackner

Johann Veit Kauperz (1741–1815)

Dreifaltigkeitssäule von Veit Königer in der Petersgasse in Graz

 

Unten links: Vit[us] Königer in Form:

Unten rechts: Kauperz sc.

Radierung auf gelber Seide

Inv.-Nr. AG.K. 1639

 

Der Druck der Dreifaltigkeitssäule zeigt ein Skulpturenensemble, das sich heute in der Petersgasse, nahe dem Eingang des St.-Peter-Friedhofs in Graz befindet. Zur Zeit des Kupferstechers Johann Veit Kauperz stand dieses am Dietrichsteinplatz. Ursprünglich 1680 nach einer grauenhaften Pestepidemie in Graz errichtet, wurde die Figurengruppe knapp hundert Jahre später, 1775, vom barocken Bildhauer Veit Königer neu bestückt. 1882 wurde sie zum St.-Peter-Friedhof übertragen.

 

Die vier Postamente neben der Hauptsäule tragen die Statuen der Heiligen Johann Nepomuk, Sebastian, Rochus und Franz Xaver. In der Mitte knien auf dem klassizistischen Aufbau die Heiligen Florian und Donatus. Der hochragende Obelisk wird in der Mitte von einer Maria-Immaculata-Darstellung begleitet und endet an der Spitze mit der Dreifaltigkeit. Am Sockel ist über der im Druck unleserlichen Inschrift ein Relief mit der heiligen Rosalia zu erkennen.

 

Das Errichtungsjahr 1775 könnte auch als Datierungsjahr für die Graphik gelten. Aus besonderem Anlass und für wohlhabende Personen wurden Drucke speziell auf Seide angefertigt.

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