Jorrit Tornquist. Prinzip Farbe

[erscheint anlässlich der Ausstellung „Jorrit Tornquist- Prinzip Farbe“, 5.6. - 6.9.2009, Hofgalerie] / Hg. Peter Peer. Graz : Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, 2008. - 143 S. : zahlr. Ill. ; 21 x 15 cm.

ISBN 978-3-902241-46-7

(vergriffen/out of print)

Im Zentrum des Œuvre von Jorrit Tornquist (geb. 1938 in Graz, lebt bei Bergamo) stehen Überlegungen zu Problemen der Farbe, die er im Kontext von Fläche und Raum untersucht und in Malerei und Architektur umsetzt. Nach Studien der Biologie und Architektur in Graz wandte er sich zunächst der Malerei zu, ehe er Mitte der 1960er-Jahre mit der Entwicklung von Farbkonzepten für Architekturprojekte im Außen- und Innenraum begann. Bis heute zeichnet Tornquist für zahlreiche Färbelungspläne von Bauten verschiedenster Art vor allem in Oberitalien und Österreich verantwortlich. Aufs engste damit verbunden ist das malerische Œuvre Tornquists, welches in der Art einer „visuellen Grundlagenforschung“ (Wilfried Skreiner) sein Bestreben verdeutlicht, Theorie und Wissenschaft mit dem sinnlichen Erleben von Kunst zu verbinden, denn Farbräume sind für Tornquist – nicht zuletzt im Kontext der Architektur – immer auch als Gefühls- bzw. Empfindungsräume zu begreifen. In der Reihe der Hofgalerie-Kataloge erschien ein reich illustriertes Buch mit Texten von Peter Peer und Ulrich Tragatschnig.

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Jorrit Tornquist. Prinzip Farbe