Hans Stockbauer - auf der Suche nach der Moderne

[erscheint anlässlich der Ausstellung „Hans Stockbauer - auf der Suche nach der Moderne“, Hofgalerie, 3. 4. - 1. 6. 2009] / Hg. Günther Holler-Schuster für die Gesellschaft der Freunde der Neuen Galerie]. - Graz : Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum , 2009. - 95 S. : zahlr. Ill. ; 21 x 15 cm.

ISBN 978-3-902241-45-0

(vergriffen/out of print)

Das Werk von Hans Stockbauer (geb. 1910 Leoben, gest. 1982 Wien) lässt sich mit dem Kubismus in Verbindung bringen. Zumindest in seiner frühen Zeit, als er zusammen mit seinem Freund und Künstlerkollegen Ernst Paar an der „Académie Julian“ in Paris studierte (1930/31), ist der starke Bezug zum Kubismus auffällig. Paris stand in dieser Zeit stark unter den Einfluss kubistischer Künstler wie Pablo Picasso oder Georges Braque. Nach dieser ersten starken Phase ging Stockbauer gegen Mitte der 1930er Jahre zu einem Stil über, der inhaltlich mit neusachlichen Tendenzen zu verbinden ist, formal jedoch eher einen gemäßigten Expressionismus bzw. Kolorismus darstellte. Gerade seine frühe Schaffenszeit ist es, die Stockbauer zu einem wichtigen Vertreter der österreichischen Moderne gemacht hat. Zur Ausstellung in der Hofgalerie erschien ein Katalog mit Texten von Günther Holler-Schuster, Herbert Lipsky und Hans Stockbauer, in dem neben einem umfangreichen Bildmaterial auch das zwiespältige Verhalten des Künstlers in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchtet wird.

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Hans Stockbauer