Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus
- 24.06.2010, 19:00 Uhr
Expertenführung mit Joachim Hainzl im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "l[i]eben. uferlos und andersrum"
Nationalsozialistische Sexualwissenschaftler, Mediziner und Ideologen unterschieden zwischen männlicher und weiblicher Homosexualität, ebenso trennten sie „echte“ Homosexualität, die nicht veränderbar sei, von „unechter“, die durch Verführung hervorgerufen würde und als heilbar galt.
Die Verfolgung während der NS-Zeit konzentrierte sich vor allem auf „gleichgeschlechtliche Verfehlungen“ von Männern.
Der Sozialhistoriker Joachim Hainzl schildert anhand von Fallgeschichten aus erhaltenen Strafgerichtsakten die Verfolgung von Homosexuellen während der Zeit des Nationalsozialismus.
Nähere Informtionen zur Sonderausstellung "l[i]eben. uferlos und andersrum"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eintritt: € 5,50
- Volkskundemuseum
- Paulustorgasse 11-13a
- 8010 - Graz
- T +43-316/8017-9881
- volkskunde@museum-joanneum.at
- Terminbereich: Bildung |
- Kategorien: Ausstellung, Veranstaltung
![Foto: Alexander Karelly Ausstellungsansicht "l[i]eben. uferlos und andersrum"](/upload/image/detail/10972.jpg)

![Foto: Alexander Karelly l[i]eben. uferlos und andersrum](/upload/image/gallery/10859.jpg)
![Foto: Nicolas Lackner l[i]eben. uferlos und andersrum](/upload/image/gallery/10864.jpg)
![Foto: Nicolas Lackner<br />
Bearbeitung: Ulla Klopf l[i]eben. uferlos und andersrum](/upload/image/gallery/10856.jpg)




