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Dauerausstellung

Schätze des Alltags

Die Dauerausstellung widmet sich drei grundlegenden Bereichen: WOHNEN, KLEIDEN und GLAUBEN und dokumentiert diese auf 1000m2 mit ausgewählten steirischen Objekten, überwiegend aus vorindustrieller Zeit.

Das Volkskundemuseum in der Grazer Paulustorgasse ist die älteste und umfangreichste volkskundliche Sammlung des Universalmuseums Joanneum. Es wurde 1913 durch Viktor Geramb gegründet, nach mehrjähriger Generalsanierung im Mai 2003 mit modernem Design wiedereröffnet, und im Herbst 2008 neuerdings mit aktualisiertem Entrée und einzelnen inhaltlichen Veränderungen präsentiert.

Ausstellungsansicht

Das neue Konzept der Dauerausstellung konzentriert sich thematisch weitgehend auf die zentralen Sammlungsschwerpunkte des Hauses, die sich rund um die grundlegenden Bedürfnisse menschlicher Existenz wie WOHNEN, KLEIDEN und GLAUBEN bewegen. Stets sind es „Dinge", die uns unser kulturelles Leben erklären. „Dinge" - wie sie gelesen werden können, wie wir sie verstehen, verwenden oder auch nicht mehr verwenden - stehen im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, die sich über eine Fläche von mehr als 1000 m2 erstreckt. Die Besucher/innen treten in einen spannenden Dialog mit ihrer Welt und können diese im Museumsrundgang mit allen Sinnen für sich begreifbar machen.


Nach wie vor in die Präsentation räumlich und thematisch integriert sind einzelne historische Einbauten aus der Frühzeit des Museums: eine originale Rauchstube aus der Weststeiermark sowie der in den 1930er-Jahren konzipierte Trachtensaal mit 42 lebensgroßen Figurinen.

Als Abschluss des Museumsrundganges bietet ein Blick von der Empore in die Antoniuskirche die Begegnung mit bedeutenden frühbarocken Bildern von Pietro de Pomis und Hans Adam Weissenkircher.