Baugeschichte
Von der fürstlichen Residenz zum Museum
Der Aufstieg Hans Ulrichs von Eggenberg zum europäischen Staatsmann unter Kaiser Ferdinand II. machte es notwendig, den provinziellen mittelalterlichen Familiensitz im Westen von Graz zur fürstlichen Residenz mit höchstem repräsentativem Anspruch auszubauen. Ab 1625 entstand eine Schlossanlage, die den neuen Rang des Hausherren überzeugend zum Ausdruck bringen sollte.
Das 17. Jahrhundert
Fürst Hans Ulrich beauftragte 1625 unmittelbar nach seiner Ernennung zum Statthalter von Innerösterreich den Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis als Obristen Paumaister mit der Planung des neuen Schlosses. 
Das 18. Jahrhundert
Mitte des 18. Jahrhunderts – unter der letzten Fürstin Eggenberg, Maria Eleonora, und ihrem jungen Gemahl Johann Leopold Graf Herberstein - wurden die Prunkräume im Geschmack des Rokoko neu ausgestattet. 
Schloss Eggenberg am Universalmuseum Joanneum
Das Land Steiermark erwarb Schloss Eggenberg im Jahr 1939. Nach Kriegszerstörungen und umfangreichen Restaurierungen wurde es dem damaligen Landesmuseum Joanneum eingegliedert und 1953 für das Publikum geöffnet. Seit 1. August 2010 zählt Schloss Eggenberg zum UNESCO Weltkulturerbe "City of Graz – Historic Centre and Schloss Eggenberg“. 








