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Deckengemälde

Weltgeschichte in Bildern

Galeriezimmer

An den Planetensaal schließt sich ein Kreis von 24 Prunkräumen mit über 500 Deckengemälden. Darin erscheint ein ganzer Katalog von vorbildlichen Taten aus allen Epochen der Geschichte, antike Helden Griechenlands und Roms, biblische Könige und Feldherrn, Gestalten der christlichen Reiche. Sie alle führen fürstliche und staatsbürgerliche Tugenden und Laster vor Augen und sollen Betrachtenden als Vorbild dienen.


Marcus Curtius opfert sich für das Wohl des Staates

Marcus Curtius
Marcus Curtius
Giftiger Dunst, der aus einem Erdspalt auf dem Forum steigt, verbreitet die Pest in Rom. Um das Sterben zu beenden, so verkündet das Orakel, müsse Rom seinen größten Schatz opfern. Marcus Curtius interpretiert dies als die tapfere Jugend, die Zukunft des Staates. Dafür opfert er sein Leben und stürzt sich selbst in den Abgrund.


Mucius Scaevola als standhafter Held

Mucius Scaevola
Mucius Scaevola
Der Römer Gaius Mucius soll den Etruskerkönig Porsenna ermorden. Der Anschlag misslingt und Mucius wird festgenommen. Furchtlos vor den Todesdrohungen verbrennt er seine rechte Hand in den Flammen des Altarfeuers. Von so viel Standhaftigkeit beeindruckt, lässt ihn der König frei und schließt mit den Römern Frieden. Mucius erhält den Beinamen „Scaevola“, Linkshänder.


Timoklea von Theben

Timoklea
Timoklea
Mut und Unerschrockenheit sind die Tugenden der jungen Thebanerin Timoklea, die ein Soldat Alexanders des Großen bedroht. Als dieser Timoklea nach verborgenen Schätzen fragt, führt sie ihn geistesgegenwärtig zum Brunnen und stürzt ihn in die Tiefe. Alexander lässt sie aus Bewunderung für ihren Mut frei.


Jael tötet den Feind ihres Volkes

Jael und Sisera
Jael und Sisera
Die Israeliten werden von den feindlichen Kanaanitern belagert. Die Prophetin Deborah ruft zum Wiederstand gegen die Unterdrücker auf und befiehlt dem Stammesfürsten Barak, alle Juden zusammenzurufen. Barak nimmt den Auftrag nur unter der Bedingung an, dass Deborah selbst zum Kampf mitgehe. Von seiner Mutlosigkeit enttäuscht, verkündet sie, dass der Ruhm des Sieges einer Frau zukommen werde. Im Kampf kommt den Israeliten ein Gewitter zu Hilfe und sie können die Feinde besiegen. Der kanaanitische Anführer Sisera muss fliehen und wird im Zeltlager Jaels aufgenommen, wo sie ihm einen sicheren Ruheplatz anbietet. Als er erschöpft eingeschlafen ist, schlägt sie ihm einen Zeltpflock durch die Schläfe. Dann präsentiert sie Barak den toten Feind und wird zur Heldin Israels.

 Kambyses bestraft einen bestechlichen Richter

Kambyses
Kambyses
Der persische Tyrann Kambyses soll befohlen haben, einem bestechlichen Richter die Haut abzuziehen und diese über dem Richterstuhl aufzuspannen. Darunter musste der Sohn des Getöteten als Nachfolger seines Vaters Recht sprechen, um immer an dessen Schuld erinnert zu werden.