Schlosspark
Ein Landschaftsgemälde
Der Schlosspark von Eggenberg mit seinen großzügig gestalteten Baumgruppen und Wiesenräumen, mit seinen malerischen Szenarien zeugt heute noch von einer Parkpoesie, die nur an wenigen Stellen von Österreich so ursprünglich, wie sie im 19. Jahrhundert gedacht wurde, erhalten geblieben ist. Nach 1810 war Schloss Eggenberg nur noch während einiger Wochen im Jahr bewohnt. Unter Johann Hieronymus Graf Herberstein und seiner Frau Marie Henriette begann die große Umgestaltung des formalen Barockgartens zum heute noch bestehenden Landschaftsgarten im englischen Stil.
Der Landschaftsgarten
Nach 1820 ließ Jérôme Graf Herberstein von den schlesischen Gärtnern Franz Matern und Friedrich Wägener eine Landschaft im englischen Stil anlegen, die die Idealvorstellung seiner Zeit verkörpern sollte. 
Das Herrschaftsgartel
Als Jérôme Graf Herberstein 1847 starb, wurde sein Sohn Johann Heinrich neuer Gutsherr. Für ihn errichtete der Obergärtner Friedrich Wägener nach 1848 einen kleinen Privatgarten an der Rückseite des Schlosses, das später so genannte Frühstücks- oder Herrschaftsgartel. 
Der Garten vor dem Südpavillon
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die westliche Hälfte des Gartens im englischen Stil neu angelegt. Die östliche Hälfte, also zur Eggenberger Allee hin, blieb als barocker Formalgarten erhalten. Nach 1848 wurde jedoch auch diese Partie zum Großteil verändert und in den Landschaftsgarten integriert. 
Der verlorene Barockgarten
Im Laufe der Geschichte des Schlosses wurde der Garten immer als gleich bedeutend mit dem Haus und dessen Ausstattung betrachtet. Jede Generation gestaltete den Park nach ihren Vorstellungen und der neuesten Mode der Zeit um. 









