Joanneumsviertel
Foto: UMJ / N. Lackner
- Joanneumsviertel.jpg (5,47 MB)
18.11.2011, 10 Uhr
Pressekonferenz Joanneumsviertel
Präsentation des Besucher/innen-Zentrums, des Lesebereichs der Steiermärkischen Landesbibliothek und der Ausstellung Land der Bilder (Multimediale Sammlungen)
25.11.2011, 10 Uhr (Achtung! Neue Uhrzeit!)
Pressekonferenz Neue Galerie Graz im Joanneumsviertel
Präsentation der Ausstellungen Hans Hollein und
Moderne: Selbstmord der Kunst? sowie des BRUSEUMS
Anmeldung zu den Pressekonferenzen online unter
www.pk-joanneumsviertel.at
Eröffnung: 26.11.2011, 16 Uhr
Öffnungszeiten am Eröffnungswochenende: 26.11., 16-23 Uhr, 27.11., 10-17 Uhr
Informationen für Besucherinnen und Besucher:
Zeitkarten:
Leider sind die Zeitkarten für das Eröffnungswochenende bereits vergriffen!
Für Medienvertreter/innen sind keine Zeitkarten nötig!
Einlass in das Joanneumsviertel:
26.11., ab 16 Uhr in Gruppen zu je 50 Personen
Treffpunkt: Eingangsbereich, Kalchberggasse
Start der einstündigen Rundgänge: Foyer im Besucher/innen-Zentrum
letzter Einlass: 22 Uhr
Zum Stiftungsjubiläum im November 2011 öffnet das generalsanierte Museum im Joanneumsviertel wieder seine Tore. Damit wird die Landesimmobilien-Gesellschaft Steiermark (LIG) ein Bauvorhaben abgeschlossen haben, das in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist.
Das Joanneumsviertel liegt im Kern der geschützten Grazer Altstadt und jeglicher architektonische Eingriff erfordert eine besonders respektvolle Herangehensweise. 2006 gewann die ARGE Nieto Sobejano Arquitectos/eep architekten Madrid/Graz einen europaweiten Architekturwettbewerb mit dem Vorschlag, das neue Besucher/innen-Zentrum unterirdisch im Hof der Gebäude Neutorgasse und Raubergasse zu situieren. Damit gibt es einen einzigen klaren und direkten Eingriff, der in der urbanen Umgebung praktisch verschwindet. Ist das Grazer Stadtzentrum für seine Dachlandschaft berühmt, so entwickelt sich dieses Projekt direkt unter dem Boden.
Durch kegelförmige Einschnitte in der Decke des unterirdischen Zubaus gelangt Licht in die Räume, ein großer zentraler Kegel bildet den Haupteingang. Das Joanneumsviertel wird durch diesen Eingang und neue Treppen- und Liftkerne im Altbestand weitgehend barrierefrei zugänglich.
Das Besucher/innen-Zentrum schafft eine Verbindung zwischen allen Gebäuden und dient als Entree mit Museumsshop und Veranstaltungssaal. Im zweiten Untergeschoss wird der Speicher für das Bücherdepot der Landesbibliothek untergebracht.
Eingehende Untersuchungen der historischen Bausubstanz und diffizile Abstimmungen sämtlicher Maßnahmen mit dem Bundesdenkmalamt sind allen Bauarbeiten vorangegangen. Planung und Bauabwicklung stellen ausgesprochen hohe Ansprüche an alle Beteiligten, weil am Bestand nicht nur saniert, sondern auch umfangreiche funktionelle Anpassungen für einen modernen Museums- und Ausstellungsbetrieb geschaffen werden. In den Innenräumen wird hier durch minimale Modifizierungen, die weder das äußere Erscheinungsbild noch das Volumen verändern, der Einbau moderner Klima-, Heiz-, Belichtungs- und Sicherheitstechnik ermöglicht.
Der historisch älteste Teil des Museums in der Raubergasse wird das Naturkundemuseum beherbergen, in dem alle Naturwissenschaftlichen Abteilungen des Universalmuseums Joanneum (Botanik, Geologie & Paläontologie, Mineralogie und Zoologie) gemeinsam spannende Ausstellungen präsentieren werden.
Im neobarocken Museumsgebäude Neutorgasse werden neue Standorte für zwei Abteilungen des Universalmuseums Joanneum geschaffen, deren Arbeitsfelder einander auf ideale Art und Weise ergänzen: Die Neue Galerie Graz wird ihr international vielfach beachtetes Ausstellungsprogramm zu naturwissenschaftlichen und sozialpolitischen Themen im Spiegel der Kunst fortsetzen. Darüber hinaus wird man sich verstärkt der Aufarbeitung wichtiger Künstler/innen und Kunstbewegungen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart widmen. Die Multimedialen Sammlungen verknüpfen verschiedene Kommunikationsmedien mit ihrem historischen Kontext und verfügen über einen bedeutenden Bestand von rund 2,5 Millionen Fotografien, Filmen und Tonbandaufzeichnungen sowie digitalen Medien. Das abteilungsübergreifende Sammlungssegment „Fotografie" wird die Grundlage für gemeinsame Präsentationen und Forschungen bilden.
Die Steiermärkische Landesbibliothek bildet die dritte Säule des Joanneumsviertels und wird weiterhin als Bildungs- und Forschungseinrichtung für alle Steirer/innen zur Verfügung stehen. Durch die Umbauarbeiten ist ein zeitgemäßer Bibliotheksbetrieb in einem Gebäude möglich, das im Wesentlichen in den letzten 100 Jahren unverändert geblieben ist.



Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner

Foto: UMJ / N. Lackner
























v.l.n.r.: Mag. Christopher Drexler, Mag. DDr. Gabriele Russ, Peter Pakesch, LR in Dr. Bettina Vollath, Dr. Wolfgang Muchitsch, DI Werner Erhart-Schippek, Enrique Sobejano, Dr. Albrecht Erlacher, DI Gerhard Eder.
© Universalmuseum Joanneum

© Gemeinschaftsarbeit der Büros Nieto Sobejano Arquitectos und eep architekten

© Gemeinschaftsarbeit der Büros Nieto Sobejano Arquitectos und eep architekten

© Gemeinschaftsarbeit der Büros Nieto Sobejano Arquitectos und eep architekten

© Gemeinschaftsarbeit der Büros Nieto Sobejano Arquitectos und eep architekten

Enrique Sobejano und Fuensanta Nieto
© Nieto Sobejano Arquitectos

v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Bernd Priesching, Dipl.-Ing. Gerhard Eder, Dipl. – Ing. Christian Egger
Foto: eep architekten



